Rechtssatz RS0067658
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0067658
Entscheidungsdatum
14.07.2009
Rechtssatz
Die Frage, wann durch "Gestaltung der Anordnung" einer Anzeige Zweifel über die Entgeltlichkeit ausgeschlossen werden, kann nur nach den Umständen des Einzelfalles beantwortet werden. Maßgebend ist dabei, ob das angesprochene Publikum, an dessen Aufmerksamkeit, Erfahrung und Sachkunde ein Durchschnittsmaßstab anzulegen ist, den entgeltlichen Charakter einer Veröffentlichung zweifelsfrei erkennen kann.
Entscheidungstexte
- 4 Ob 172/90
Entscheidungstext OGH 29.01.1991 4 Ob 172/90
Veröff: WBl 1991,73 = MR 1991,75
- 4 Ob 124/91
Entscheidungstext OGH 19.11.1991 4 Ob 124/91
Veröff: WBl 1992,135 = MR 1992,75
- 4 Ob 56/93
Entscheidungstext OGH 08.06.1993 4 Ob 56/93
- 4 Ob 57/93
Entscheidungstext OGH 08.06.1993 4 Ob 57/93
- 4 Ob 93/93
Entscheidungstext OGH 28.09.1993 4 Ob 93/93
Beisatz: Angesichts der Vielzahl von Gestaltungsmöglichkeiten kann daher eine bestimmte Kennzeichnung nicht vorgeschrieben werden. (T1)
- 4 Ob 284/02x
Entscheidungstext OGH 21.01.2003 4 Ob 284/02x
- 4 Ob 95/06h
Entscheidungstext OGH 12.07.2006 4 Ob 95/06h
Beisatz: So müssen entgeltliche Einschaltungen schon dann als solche gekennzeichnet werden, wenn sie sich nicht deutlich von (tatsächlich) redaktionellen Beiträgen unterscheiden. (T2)
- 4 Ob 113/08h
Entscheidungstext OGH 08.07.2008 4 Ob 113/08h
nur: Maßgebend ist, ob das angesprochene Publikum, an dessen Aufmerksamkeit, Erfahrung und Sachkunde ein Durchschnittsmaßstab anzulegen ist, den entgeltlichen Charakter einer Veröffentlichung zweifelsfrei erkennen kann. (T3)
- 4 Ob 62/09k
Entscheidungstext OGH 14.07.2009 4 Ob 62/09k
Auch; nur T3
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1991:RS0067658
Zuletzt aktualisiert am
27.01.2016
Dokumentnummer
JJR_19910129_OGH0002_0040OB00172_9000000_003