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Rechtssatz RS0070952

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0070952

Geschäftszahl

14Ob28/86; 8ObA264/94 (8ObA265/94, 8ObA266/94); 8ObA233/95; 9ObA193/02a

Entscheidungsdatum

13.11.2002

Norm

MuttSchG §14 Abs4
MuttSchG §15 Abs2

Rechtssatz

Die Dienstnehmerin hat keinen Anspruch auf einen verhältnismäßigen Anteil an den einmaligen Bezügen für die Dauer der Schutzfrist (mit Wochengeldbezug) oder das Karenzurlaubes.

Entscheidungstexte

  • 14 Ob 28/86
    Entscheidungstext OGH 27.05.1986 14 Ob 28/86
    Veröff: JBl 1988,60 (Praxmarer) = RdW 1986,217 = Arb 10526 = ZAS 1988,28 (mit Kommentar von Aichinger)
  • 8 ObA 264/94
    Entscheidungstext OGH 16.06.1994 8 ObA 264/94
    Auch; Veröff: SZ 67/108
  • 8 ObA 233/95
    Entscheidungstext OGH 18.08.1995 8 ObA 233/95
    Auch
  • 9 ObA 193/02a
    Entscheidungstext OGH 13.11.2002 9 ObA 193/02a
    Vgl; Beisatz: §14 Abs4 MSchG ist gemeinschaftskonform so auszulegen, dass einmalige, für eine bestimmte Beschäftigungsperiode gewidmete Zahlungen, welche nicht von dritter Seite (-wie zum Beispiel hinsichtlich der Sonderzahlungen: vom Sozialversicherungsträger -) ersetzt werden und in deren Genuss andere Arbeitnehmer kommen, die nicht durch ein Beschäftigungsverbot an Arbeitsleistungen für den Arbeitgeber gehindert waren (hier: Leistungsprämie), wegen einer durch eine Schutzfrist bedingte Abwesenheit einer Arbeitnehmerin nicht gekürzt werden dürfen. (T1)

Schlagworte

SW: Arbeitnehmer

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1986:RS0070952

Dokumentnummer

JJR_19860527_OGH0002_0140OB00028_8600000_001