Rechtssatz RS0074278
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtsgebiet
Zivilrecht, Strafrecht
Rechtssatznummer
RS0074278
Entscheidungsdatum
29.10.1998
Rechtssatz
Wer das absolute Anhaltegebot des Rotlichts übertritt, kann für sich keinen Vorrang in Anspruch nehmen, weil dieser voraussetzt, daß der Lenker die Möglichkeit zum zulässigen Weiterfahren hatte.
Entscheidungstexte
- 2 Ob 82/79
Entscheidungstext OGH 26.06.1979 2 Ob 82/79
Veröff: ZVR 1980/131 S 144
- 2 Ob 15/83
Entscheidungstext OGH 22.03.1983 2 Ob 15/83
Beisatz: Gilt auch nach § 38 Abs 1 StVO (sofern nicht die Ausnahme nach § 38 Abs 2 StVO vorliegt). (T1) Veröff: ZVR 1984/115 S 110
- 8 Ob 19/85
Entscheidungstext OGH 23.05.1985 8 Ob 19/85
Vgl; Beisatz: Unter ausdrücklicher Ablehnung von 2 Ob 15/83 mit ausführlicher Begründung. (T2)
- 8 Ob 87/85
Entscheidungstext OGH 23.01.1986 8 Ob 87/85
Auch; Beis wie T2
- 8 Ob 53/86
Entscheidungstext OGH 28.08.1986 8 Ob 53/86
Veröff: ZVR 1988/24 S 77
- 8 Ob 91/87
Entscheidungstext OGH 09.02.1988 8 Ob 91/87
Beisatz: Dies gilt aber nur für jene Fälle, in denen sich das hinsichtlich des Vorranges zu beurteilende Verkehrsgeschehen auf einer durch die Verkehrssignalanlage gesicherten Verkehrsfläche ereignet. (hier: "Druckknopfampel", die ausschließlich einen Fußgängerübergang sicherte). (T3) Veröff: ZVR 1988/150 S 333
- 2 Ob 87/90
Entscheidungstext OGH 16.01.1991 2 Ob 87/90
Veröff: ZVR 1991/118 S 304
- 12 Os 31/97
Entscheidungstext OGH 24.04.1997 12 Os 31/97
- 2 Ob 333/97b
Entscheidungstext OGH 29.10.1998 2 Ob 333/97b
Auch; nur: Wer das absolute Anhaltegebot des Rotlichts übertritt, kann für sich keinen Vorrang in Anspruch nehmen. (T4)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1979:RS0074278
Dokumentnummer
JJR_19790626_OGH0002_0020OB00082_7900000_001