Rechtssatz RS0078008
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0078008
Entscheidungsdatum
10.07.2001
Rechtssatz
Derjenige, der beim Erwerb eines Markenrechtes sittenwidrig vorging, kann ein Untersagungsrecht gemäß § 9 UWG nicht auf diesen Erwerb stützen, weil er sich in einem solchen Fall der Marke nicht "befugterweise" im Sinn dieser Gesetzesstelle bedient.Derjenige, der beim Erwerb eines Markenrechtes sittenwidrig vorging, kann ein Untersagungsrecht gemäß Paragraph 9, UWG nicht auf diesen Erwerb stützen, weil er sich in einem solchen Fall der Marke nicht "befugterweise" im Sinn dieser Gesetzesstelle bedient.
Entscheidungstexte
- 4 Ob 398/77
Entscheidungstext OGH 22.11.1977 4 Ob 398/77
Veröff: ÖBl 1978,67
- 4 Ob 340/79
Entscheidungstext OGH 12.11.1979 4 Ob 340/79
Auch
- 4 Ob 325/82
Entscheidungstext OGH 20.04.1982 4 Ob 325/82
Beisatz: Der Erwerb und die Benützung eines Warenzeichens kann daher markenrechtlich zulässig und dennoch wettbewerbsrechtlich unzulässig sein. (T1) Veröff: ÖBl 1983,50 = GRURInt 1983,879
- 4 Ob 1056/95
Entscheidungstext OGH 10.08.1995 4 Ob 1056/95
Vgl; Beisatz: Die Bescheinigungslast (im Provisorialverfahren) für das behauptete treuwidrige und sittenwidrige Vorgehen der klagenden Partei beim Markenrechtsbewerb trifft die beklagte Partei. (T2)
- 4 Ob 2339/96s
Entscheidungstext OGH 14.01.1997 4 Ob 2339/96s
- 4 Ob 32/98d
Entscheidungstext OGH 24.02.1998 4 Ob 32/98d
Auch; Beis wie T1
- 4 Ob 52/98w
Entscheidungstext OGH 21.04.1998 4 Ob 52/98w
Auch
- 4 Ob 247/98x
Entscheidungstext OGH 20.10.1998 4 Ob 247/98x
Auch; Beis wie T2
- 4 Ob 128/01d
Entscheidungstext OGH 10.07.2001 4 Ob 128/01d
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1977:RS0078008
Dokumentnummer
JJR_19771122_OGH0002_0040OB00398_7700000_001