Rechtssatz RS0078697
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0078697
Entscheidungsdatum
14.10.2008
Rechtssatz
Ob eine Zugabe vorliegt, hängt davon ab, welchen Eindruck der angesprochene Durchschnittsinteressent bei flüchtiger Wahrnehmung der Ankündigung gewinnt; bei Mehrdeutigkeit gilt die für den Ankündigenden ungünstigste Auslegung (so schon Entscheidung vom 03.02.1976, 4 Ob 366/75 zu § 1 ZugG = ÖBl 1976,108).Ob eine Zugabe vorliegt, hängt davon ab, welchen Eindruck der angesprochene Durchschnittsinteressent bei flüchtiger Wahrnehmung der Ankündigung gewinnt; bei Mehrdeutigkeit gilt die für den Ankündigenden ungünstigste Auslegung (so schon Entscheidung vom 03.02.1976, 4 Ob 366/75 zu Paragraph eins, ZugG = ÖBl 1976,108).
Entscheidungstexte
- 4 Ob 35/95
Entscheidungstext OGH 09.05.1995 4 Ob 35/95
Veröff: SZ 68/88
- 4 Ob 51/95
Entscheidungstext OGH 13.06.1995 4 Ob 51/95
- 4 Ob 2240/96g
Entscheidungstext OGH 01.10.1996 4 Ob 2240/96g
Vgl auch; nur: Ob eine Zugabe vorliegt, hängt davon ab, welchen Eindruck der angesprochene Durchschnittsinteressent bei flüchtiger Wahrnehmung der Ankündigung gewinnt. (T1); Beisatz: Ob eine Werbeankündigung als das Angebot einer Wareneinheit, mehrerer Hauptwaren oder einer Hauptware und Nebenware aufzufassen ist, richtet sich nach der Verkehrsanschauung. (T2)
- 4 Ob 48/98g
Entscheidungstext OGH 31.03.1998 4 Ob 48/98g
Auch; nur T1
- 4 Ob 227/98f
Entscheidungstext OGH 20.10.1998 4 Ob 227/98f
Auch; Beis wie T2
- 4 Ob 95/99w
Entscheidungstext OGH 27.04.1999 4 Ob 95/99w
Vgl auch; Beis wie T2
- 4 Ob 203/99b
Entscheidungstext OGH 13.09.1999 4 Ob 203/99b
nur: Ob eine Zugabe vorliegt, hängt davon ab, welchen Eindruck der angesprochene Durchschnittsinteressent bei flüchtiger Wahrnehmung der Ankündigung gewinnt; bei Mehrdeutigkeit gilt die für den Ankündigenden ungünstigste Auslegung. (T3)
- 4 Ob 7/00h
Entscheidungstext OGH 15.02.2000 4 Ob 7/00h
Auch; nur: Bei Mehrdeutigkeit gilt die für den Ankündigenden ungünstigste Auslegung. (T4); Beis wie T2
- 4 Ob 36/00y
Entscheidungstext OGH 14.03.2000 4 Ob 36/00y
Vgl auch; Beis wie T2
- 4 Ob 45/00x
Entscheidungstext OGH 12.04.2000 4 Ob 45/00x
Vgl auch; Beis wie T2
- 4 Ob 46/00v
Entscheidungstext OGH 12.04.2000 4 Ob 46/00v
Vgl auch; Beis wie T2
- 4 Ob 296/00h
Entscheidungstext OGH 28.11.2000 4 Ob 296/00h
Vgl auch
- 3 Ob 60/01x
Entscheidungstext OGH 29.08.2001 3 Ob 60/01x
nur T1
- 4 Ob 170/01f
Entscheidungstext OGH 12.09.2001 4 Ob 170/01f
Auch; Beis wie T2
- 4 Ob 95/02b
Entscheidungstext OGH 16.07.2002 4 Ob 95/02b
Auch; Beis wie T2
- 4 Ob 162/06m
Entscheidungstext OGH 21.11.2006 4 Ob 162/06m
Auch; Beis wie T2; Beisatz: Als Kriterien für das Vorliegen einer Funktionseinheit kommen neben dem Inhalt des konkreten Angebots und dem Verbraucherverhalten auch technische Gegebenheiten, wie etwa die Unentbehrlichkeit der einen Ware oder Dienstleistung für die Nutzung der anderen in Frage. Vernünftige wirtschaftliche Interessen des Abnehmers an der Koppelung des Angebots sind gleichfalls zu berücksichtigen. (Hier: Zugabeneigenschaft bei Pay-TV-Jahresabonnement und Digitalreceiver verneint - „Funktionseinheit Premiereabonnement - Receiver") (T5)
- 4 Ob 110/07s
Entscheidungstext OGH 12.06.2007 4 Ob 110/07s
- 4 Ob 130/07g
Entscheidungstext OGH 10.07.2007 4 Ob 130/07g
nur T1
- 4 Ob 237/07t
Entscheidungstext OGH 22.01.2008 4 Ob 237/07t
- 4 Ob 41/08w
Entscheidungstext OGH 10.06.2008 4 Ob 41/08w
nur T1; Beisatz: Hier: Für Wiener Zeitung und Amtsblatt Zugabeneigenschaft verneint. (T6)
- 4 Ob 158/08a
Entscheidungstext OGH 14.10.2008 4 Ob 158/08a
Auch; nur T2; Beisatz: Hier: „Nimm drei, zahl zwei". (T7)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1995:RS0078697
Zuletzt aktualisiert am
24.01.2009
Dokumentnummer
JJR_19950509_OGH0002_0040OB00035_9500000_009