Rechtssatz RS0079953
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0079953
Entscheidungsdatum
22.09.2015
Rechtssatz
Die Verjährung einer Unterlassungsanspruches nach dem UWG beginnt erst, wenn der das Gesetz verletzende Zustand aufhört.
Entscheidungstexte
- 4 Ob 361/76
Entscheidungstext OGH 05.10.1976 4 Ob 361/76
- 4 Ob 22/89
Entscheidungstext OGH 04.04.1989 4 Ob 22/89
Veröff: ÖBl 1989,162
- 4 Ob 112/91
Entscheidungstext OGH 14.01.1992 4 Ob 112/91
- 4 Ob 68/98y
Entscheidungstext OGH 17.03.1998 4 Ob 68/98y
Ähnlich
- 4 Ob 154/04g
Entscheidungstext OGH 30.11.2004 4 Ob 154/04g
- 4 Ob 124/06y
Entscheidungstext OGH 28.09.2006 4 Ob 124/06y
- 4 Ob 26/09s
Entscheidungstext OGH 09.06.2009 4 Ob 26/09s
- 4 Ob 15/10z
Entscheidungstext OGH 23.02.2010 4 Ob 15/10z
Vgl auch; Beisatz: Bei wiederholten Wettbewerbsverletzungen ist die Verjährung für jede einzelne Verletzungshandlung gesondert zu prüfen. (T1)
Beisatz: Bei einer Einzelhandlung ist deren Abschluss auch dann maßgebend, wenn der Eingriff noch Fortwirkungen zeitigt. (T2)
- 4 Ob 54/11m
Entscheidungstext OGH 21.06.2011 4 Ob 54/11m
Vgl auch; Beis ähnlich wie T1; Beis ähnlich wie T2; Beisatz: Ein beim Adressaten durch eine Äußerung oder die Übergabe von Unterlagen entstandener Eindruck begründet keinen gesetzwidrigen, die Verjährung gemäß § 20 Abs 2 UWG hemmenden Dauerzustand. (T3)
- 4 Ob 85/15a
Entscheidungstext OGH 22.09.2015 4 Ob 85/15a
Beis wie T2; Beis wie T3; Beisatz: Hier: Abgrenzung zwischen Einzelhandlungen mit Fortwirkungen und einem die Verjährung hemmenden Dauerzustand. (T4); Veröff: SZ 2015/99
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1976:RS0079953
Zuletzt aktualisiert am
12.04.2018
Dokumentnummer
JJR_19761005_OGH0002_0040OB00361_7600000_008