Rechtssatz RS0083797
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0083797
Entscheidungsdatum
14.04.2026
Rechtssatz
Wird im Wortlaut des gestellten Eintragungsbegehrens - allerdings ohne Verwechslungsgefahr - nicht wörtlich zum Ausdruck gebracht, dass es sich nicht um eine fideikommissarische Substitution im Sinne des Gesetzes handelt, so steht es dem Gericht frei, die Eintragung abweichend vom Wortlaut des Antrages entsprechend "klarstellend" zu formulieren.
Entscheidungstexte
- 5 Ob 84/95
Entscheidungstext OGH 27.02.1996 5 Ob 84/95
- 5 Ob 292/07p
Entscheidungstext OGH 04.03.2008 5 Ob 292/07p
Vgl auch; Beisatz: Ein Grundbuchsantrag muss nur dann abgewiesen werden, wenn die Gefahr einer Verwechslung des Eintragungsobjekts oder einer Fehlinterpretation des Begehrens gegeben ist. (T1)
- 5 Ob 249/08s
Entscheidungstext OGH 04.11.2008 5 Ob 249/08s
Vgl auch; Beisatz: Ein Grundbuchsantrag ist abzuweisen, wenn die Gefahr einer Fehlinterpretation des Begehrens gegeben ist. (T2)
- 5 Ob 251/08k
Entscheidungstext OGH 03.03.2009 5 Ob 251/08k
Vgl aber; Beisatz: Keine Umformulierung, wenn auf der Bewilligung einer unrichtigen Eintragung beharrt wird. (T3)
- 5 Ob 169/16p
Entscheidungstext OGH 01.03.2017 5 Ob 169/16p
Vgl auch; Beis wie T3
- 5 Ob 168/16s
Entscheidungstext OGH 01.03.2017 5 Ob 168/16s
Vgl auch; Beis wie T3
- 5 Ob 3/17b
Entscheidungstext OGH 27.06.2017 5 Ob 3/17b
Vgl auch; Beis wie T3
- 5 Ob 151/25d
Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 29.01.2026 5 Ob 151/25d
vgl; Beisatz wie T3
- 5 Ob 135/25a
Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 14.04.2026 5 Ob 135/25a
Beisatz wie T2; Beisatz wie T3
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1996:RS0083797
Zuletzt aktualisiert am
14.08.2026
Dokumentnummer
JJR_19960227_OGH0002_0050OB00084_9500000_001