Rechtssatz RS0091139
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0091139
Entscheidungsdatum
19.03.1987
Rechtssatz
Für die Anrechenbarkeit einer in einem anderen Strafverfahren erlittenen Vorhaft genügt es, daß nur ein Teil der Tathandlungen, die Gegenstand der Verurteilung sind, vor der erlittenen Vorhaft verübt wurde und somit nur insoweit eine Einbeziehung in jenes Verfahren, in welchem die Vorhaft verhängt wurde, möglich gewesen wäre.
Entscheidungstexte
- 13 Os 130/75
Entscheidungstext OGH 21.11.1975 13 Os 130/75
Veröff: ÖJZ-LSK 1976/43
- 9 Os 10/76
Entscheidungstext OGH 26.05.1976 9 Os 10/76
Vgl auch
- 12 Os 49/79
Entscheidungstext OGH 21.06.1979 12 Os 49/79
Beisatz: Daß der andere Teil der Taten erst nach der Verurteilung im anderen Verfahren begangen wurde, ändert daran nichts. (T1) Veröff: EvBl 1980/53 S 184 = RZ 1979/80 S 256
- 13 Os 47/80
Entscheidungstext OGH 27.03.1980 13 Os 47/80
- 11 Os 38/84
Entscheidungstext OGH 21.03.1984 11 Os 38/84
Vgl auch
- 13 Os 69/84
Entscheidungstext OGH 26.04.1984 13 Os 69/84
Vgl auch
- 13 Os 30/87
Entscheidungstext OGH 19.03.1987 13 Os 30/87
Vgl auch
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1975:RS0091139
Dokumentnummer
JJR_19751121_OGH0002_0130OS00130_7500000_001