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Rechtssatz RS0092133×

Rechtssatz RS0092133

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0092133

Entscheidungsdatum

26.03.1997

Rechtssatz

Der Umstand, daß im Spruch des angefochtenen Urteils entgegen der Bestimmung des Paragraph 260, Absatz eins, Ziffer eins, StPO die der Annahme der gewerbsmäßigen Begehung zugrundeliegenden Tatumstände nicht besonders aufscheinen, stellt eine Urteilsnichtigkeit nach Paragraph 281, Absatz eins, Ziffer 3, StPO dar; daher keine amtswegige Wahrnehmung (Paragraph 290, Absatz eins, StPO) dieses Mangels.

Entscheidungstexte

  • 11 Os 169/79
    Entscheidungstext OGH 23.01.1980 11 Os 169/79
  • 10 Os 17/83
    Entscheidungstext OGH 22.03.1983 10 Os 17/83
    Vgl auch; Veröff: SSt 54/28 = JBl 1983,608
  • 11 Os 184/85
    Entscheidungstext OGH 17.03.1986 11 Os 184/85
    Vgl aber; Beisatz: Im Hinblick auf die Legaldefinition des Begriffes der Gewerbsmäßigkeit in § 70 StGB genügt die Anführung des Wortes "gewerbsmäßig" im Urteilsspruch, wenn in den Gründen die erforderlichen tatsächlichen Feststellungen getroffen werden. (T1)
  • 15 Os 22/89
    Entscheidungstext OGH 28.02.1989 15 Os 22/89
    Vgl auch
  • 13 Os 70/96
    Entscheidungstext OGH 05.06.1996 13 Os 70/96
    nur: Der Umstand, daß im Spruch des angefochtenen Urteils entgegen der Bestimmung des § 260 Abs 1 Z 1 StPO die der Annahme der gewerbsmäßigen Begehung zugrundeliegenden Tatumstände nicht besonders aufscheinen, stellt eine Urteilsnichtigkeit nach § 281 Abs 1 Z 3 StPO dar. (T2)
  • 13 Os 208/96
    Entscheidungstext OGH 26.03.1997 13 Os 208/96
    Vgl auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1980:RS0092133

Dokumentnummer

JJR_19800123_OGH0002_0110OS00169_7900000_001