Rechtssatz RS0094626
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0094626
Entscheidungsdatum
08.04.2020
Rechtssatz
Eigentumsvorbehalt an der betrügerisch herausgelockten Sache schließt Schädigungsvorsatz nicht aus.
Entscheidungstexte
- 12 Os 37/78
Entscheidungstext OGH 01.08.1978 12 Os 37/78
- 12 Os 29/81
Entscheidungstext OGH 09.04.1981 12 Os 29/81
- 12 Os 24/81
Entscheidungstext OGH 07.05.1981 12 Os 24/81
- 13 Os 36/83
Entscheidungstext OGH 07.04.1983 13 Os 36/83
Veröff: EvBl 1984/52 S 193
- 9 Os 10/84
Entscheidungstext OGH 20.03.1984 9 Os 10/84
Veröff: JBl 1985,176
- 9 Os 30/84
Entscheidungstext OGH 27.03.1984 9 Os 30/84
Vgl; Beisatz: Ein derartiger Vorsatz kann aber auch nicht ohne weiters bejaht werden. (T1)
- 9 Os 200/84
Entscheidungstext OGH 04.04.1985 9 Os 200/84
Beisatz: Er kann aber für den Betrugsvorsatz, insbesondere für die Schadenshöhe, bedeutsam sein, sofern dem Eigentümer durch das Verhalten des Kreditnehmers die angestrebte Sicherung erhalten bleibt, mag auch die Sache in der Folge ohne Verschulden des Kreditnehmers beschädigt oder zerstört werden. (T2)
- 11 Os 81/87
Entscheidungstext OGH 08.09.1987 11 Os 81/87
Vgl auch
- 13 Os 67/06m
Entscheidungstext OGH 23.08.2006 13 Os 67/06m
Vgl auch; Beisatz: Der Verkehrswert einer im realisierbaren Vorbehaltseigentum stehenden Sache ist bei der Schadensberechnung abzuziehen. Dabei ist auf den nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten üblichen Zeitpunkt der Verwirklichung des Rückforderungsrechts, wenn die Rücknahme aber bereits erfolgt ist, auf deren Zeitpunkt abzustellen. (T3)
- 14 Os 104/12v
Entscheidungstext OGH 09.07.2013 14 Os 104/12v
Vgl
- 14 Os 25/20p
Entscheidungstext OGH 08.04.2020 14 Os 25/20p
Vgl
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1978:RS0094626
Zuletzt aktualisiert am
06.07.2020
Dokumentnummer
JJR_19780801_OGH0002_0120OS00037_7800000_001