Rechtssatz RS0101475
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0101475
Geschäftszahl
9Os118/81; 11Os128/91 (11Os129/91); 15Os113/96; 15Os137/98 (15Os138/98; 15Os139/98); 14Os7/04; 14Os92/04; 14Os90/04; 4Ob160/08w; 12Os165/09w (12Os166/09t; 12Os167/09i; 12Os168/09m; 12Os169/09h; 12Os170/09f; 12Os171/09b; 12Os172/09z; 12Os173/09x; 12Os174/09v); 11Os29/11s; 15Os18/12d; 15Os112/25x (15Os113/25v)
Entscheidungsdatum
15.10.2025
Rechtssatz
Das Gericht hat sich auf den allgemeinen Ausspruch über die Kostenersatzpflicht zu beschränken. Die Frage, welche Kosten im einzelnen den Ersatzpflichtigen treffen, ist in einem gesonderten Beschluss zu entscheiden (so schon KH 4094, EvBl 1940/403 uva). Dies gilt auch für den Fall, dass ein Strafverfahren durch eine Strafverfügung beendet wird.
Entscheidungstexte
- 9 Os 118/81
Entscheidungstext OGH 01.09.1981 9 Os 118/81
Veröff: RZ 1982/8 S 15 = RZ 1982/8 S 35
- 11 Os 128/91
Entscheidungstext OGH 21.01.1992 11 Os 128/91
nur: Das Gericht hat sich auf den allgemeinen Ausspruch über die Kostenersatzpflicht zu beschränken. Die Frage, welche Kosten im einzelnen den Ersatzpflichtigen treffen, ist in einem gesonderten Beschluss zu entscheiden (so schon KH 4094, EvBl 1940/403 uva). (T1)
- 15 Os 113/96
Entscheidungstext OGH 13.12.1996 15 Os 113/96
nur T1
- 15 Os 137/98
Entscheidungstext OGH 27.08.1998 15 Os 137/98
nur T1
- 14 Os 7/04
Entscheidungstext OGH 17.02.2004 14 Os 7/04
nur T1
- 14 Os 92/04
Entscheidungstext OGH 10.08.2004 14 Os 92/04
Auch; nur: Das Gericht hat sich auf den allgemeinen Ausspruch über die Kostenersatzpflicht zu beschränken. (T2); Beisatz: Ob die Pauschalkosten einbringlich oder uneinbringlich sind, ist einem gesonderten Beschluss nach Rechtskraft des Urteils vorzubehalten. (T3)
- 14 Os 90/04
Entscheidungstext OGH 14.09.2004 14 Os 90/04
Vgl auch; nur T2; Beis wie T3
- 4 Ob 160/08w
Entscheidungstext OGH 15.12.2008 4 Ob 160/08w
Auch; Veröff: SZ 2008/181
- 12 Os 165/09w
Entscheidungstext OGH 14.01.2010 12 Os 165/09w
Beisatz: Werden die Kosten nicht für uneinbringlich erklärt (§ 391 Abs 1 und Abs 2 StPO, § 45 JGG), sind sie - nach rechtskräftiger Bestimmung - nach den Vorschriften des Gerichtlichen Einbringungsgesetzes - außer im hier nicht aktuellen Fall des § 381 Abs 1 Z 8 StPO - von Amts wegen einzubringen. (T4)
- 11 Os 29/11s
Entscheidungstext OGH 14.04.2011 11 Os 29/11s
Vgl; Beis ähnlich wie T3
- 15 Os 18/12d
Entscheidungstext OGH 25.04.2012 15 Os 18/12d
Vgl auch
- 15 Os 112/25x
Entscheidungstext OGH 15.10.2025 15 Os 112/25x
vgl
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1981:RS0101475
Zuletzt aktualisiert am
11.12.2025
Dokumentnummer
JJR_19810901_OGH0002_0090OS00118_8100000_001