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Rechtssatz RS0103394×

Rechtssatz RS0103394

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0103394

Entscheidungsdatum

16.05.2023

Rechtssatz

Die geschenkten, dem Beschenkten noch nicht übergebenen Sachen sind Teil des Nachlassvermögens; sie gehen mit dem Tod des Erblassers nicht ohne Übergabe in das Eigentum des Beschenkten über. Bei Liegenschaften ist zum Eigentumserwerb des Beschenkten die Einverleibung erforderlich; sie kann aufgrund des mit der Aufsandungserklärung versehenen Schenkungsvertrages und der Sterbeurkunde begehrt werden, ein besonderer Beschluss des Abhandlungsgerichtes ist nicht erforderlich.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 2029/96b
    Entscheidungstext OGH 30.04.1996 4 Ob 2029/96b
    Veröff: SZ 69/108
  • 7 Ob 72/08a
    Entscheidungstext OGH 27.08.2008 7 Ob 72/08a
    Auch
  • 2 Ob 148/10v
    Entscheidungstext OGH 27.01.2011 2 Ob 148/10v
    Auch; Veröff: SZ 2011/10
  • 1 Ob 25/17h
    Entscheidungstext OGH 26.04.2017 1 Ob 25/17h
    Vgl
  • 5 Ob 122/20g
    Entscheidungstext OGH 30.09.2020 5 Ob 122/20g
    Beisatz: Rechtslage nach ErbRÄG 2015. (T1)
  • 2 Ob 59/23z
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 16.05.2023 2 Ob 59/23z
    vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1996:RS0103394

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

21.06.2023

Dokumentnummer

JJR_19960430_OGH0002_0040OB02029_96B0000_002