Rechtssatz RS0103494
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0103494
Entscheidungsdatum
19.11.2024
Rechtssatz
Unterhaltsansprüche der Eltern gegen ihre Kinder und der Kinder gegen ihre Eltern sind nicht gleichrangig. Bei der Bemessung des Unterhaltsanspruchs von Kindern gegen ihre Eltern kann daher ein (allfälliger) Unterhaltsanspruch der Eltern des Unterhaltspflichtigen nicht berücksichtigt werden.
Entscheidungstexte
- 4 Ob 513/96
Entscheidungstext OGH 26.03.1996 4 Ob 513/96
Veröff: SZ 69/77
- 3 Ob 19/97h
Entscheidungstext OGH 24.06.1998 3 Ob 19/97h
- 2 Ob 79/05i
Entscheidungstext OGH 06.10.2005 2 Ob 79/05i
Veröff: SZ 2005/141
- 4 Ob 126/11z
Entscheidungstext OGH 20.09.2011 4 Ob 126/11z
Auch; Beisatz: Die Unterhaltspflicht von Kindern gegenüber ihren Eltern und Großeltern stellt den Ausnahmefall dar und ist subsidiär zur Unterhaltspflicht gegenüber eigenen Kindern. (T1)
- 4 Ob 49/13d
Entscheidungstext OGH 23.05.2013 4 Ob 49/13d
Auch; Beis wie T1
- 1 Ob 151/24y
Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 19.11.2024 1 Ob 151/24y
Beisatz: Hier: Der Unterhaltspflichtige lehnte Unterhaltszahlungen an seine Kinder wegen hoher Wohnkreditkosten ab, während seine Mutter mietzinsfrei in seinem Haus lebte. (T2)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1996:RS0103494
Zuletzt aktualisiert am
20.01.2025
Dokumentnummer
JJR_19960326_OGH0002_0040OB00513_9600000_004