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Rechtssatz RS0104137×

Rechtssatz RS0104137

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0104137

Geschäftszahl

7Ob825/76; 7Ob770/79; 6Ob624/88; 4Ob544/95; 7Ob39/13f

Entscheidungsdatum

04.09.2013

Rechtssatz

Nur mittelbar aus dem Eigentumsentzug stammende Nachteile haben bei der Bemessung der Entschädigung außer Betracht zu bleiben.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 825/76
    Entscheidungstext OGH 03.02.1977 7 Ob 825/76
  • 7 Ob 770/79
    Entscheidungstext OGH 07.11.1979 7 Ob 770/79
  • 6 Ob 624/88
    Entscheidungstext OGH 06.10.1988 6 Ob 624/88
  • 4 Ob 544/95
    Entscheidungstext OGH 27.06.1995 4 Ob 544/95
    Veröff: SZ 68/121
  • 7 Ob 39/13f
    Entscheidungstext OGH 04.09.2013 7 Ob 39/13f
    Auch; Beisatz: Persönliche Nachteile des Grundeigentümers oder solche in Bezug auf seine Restliegenschaft, die durch die Errichtung und den Betrieb der Straßenanlage auf dem enteigneten Grundstück bewirkt werden, insbesondere Wertminderungen der Restliegenschaft durch Immissionen aus dem enteigneten Grundstücksteil, die in Zukunft zu erwarten sind oder welche bereits wirksam wurden, sind im Rahmen der Enteignungsentschädigung nicht zu vergüten. (T1)
    Beisatz: Hier: § 18 BStG. (T2)
    Bem: Mit ausführlicher Begründung unter Darstellung von Rsp und Lehre zur Einbeziehung von sog. Projektschäden in die Berechnung der Entschädigung. (T3)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1977:RS0104137

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

10.12.2013

Dokumentnummer

JJR_19770203_OGH0002_0070OB00825_7600000_003