Rechtssatz RS0104356
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0104356
Entscheidungsdatum
25.11.2020
Rechtssatz
Dienstbarkeiten oder Servituten sind dingliche, unter anderem auf Privatrechtstitel beruhende (§ 480 ABGB), in der Regel durch Verbücherung erworbene Rechte auf beschränkte Nutzung einer fremden Sache, denen - bei bejahenden Dienstbarkeiten - die Pflicht des jeweiligen Eigentümers dieser Sache zur Duldung dieser Nutzung gegenübersteht (vgl SZ 63/73).Dienstbarkeiten oder Servituten sind dingliche, unter anderem auf Privatrechtstitel beruhende (Paragraph 480, ABGB), in der Regel durch Verbücherung erworbene Rechte auf beschränkte Nutzung einer fremden Sache, denen - bei bejahenden Dienstbarkeiten - die Pflicht des jeweiligen Eigentümers dieser Sache zur Duldung dieser Nutzung gegenübersteht vergleiche SZ 63/73).
Entscheidungstexte
- 1 Ob 516/96
Entscheidungstext OGH 04.06.1996 1 Ob 516/96
Veröff: SZ 69/135
- 1 Ob 295/98h
Entscheidungstext OGH 19.01.1999 1 Ob 295/98h
- 6 Ob 255/00v
Entscheidungstext OGH 29.03.2001 6 Ob 255/00v
nur: Dienstbarkeiten oder Servituten sind dingliche, auf Privatrechtstitel beruhende Rechte auf beschränkte Nutzung einer fremden Sache, denen die Pflicht des jeweiligen Eigentümers dieser Sache zur Duldung dieser Nutzung gegenübersteht. (T1); Beisatz: Auch das Benützen des Mauerwerkes eines anderen durch das Anbringen und Belassen einer Kletterpflanze stellt eine Dienstbarkeit dar. (T2); Veröff: SZ 74/57
- 3 Ob 212/00y
Entscheidungstext OGH 29.08.2001 3 Ob 212/00y
- 1 Ob 81/01w
Entscheidungstext OGH 26.06.2001 1 Ob 81/01w
- 6 Ob 265/01s
Entscheidungstext OGH 11.07.2002 6 Ob 265/01s
- 2 Ob 194/05a
Entscheidungstext OGH 02.03.2006 2 Ob 194/05a
- 5 Ob 120/08w
Entscheidungstext OGH 23.09.2008 5 Ob 120/08w
Beisatz: Dienstbarkeiten (Servituten) sind dingliche, in der Regel auf einem Privatrechtstitel (Vertrag; letztwillige Verfügung; Ersitzung § 480 ABGB), auf Richterspruch (§ 842 ABGB) oder allenfalls auf Bescheid beruhende und üblicherweise durch Verbücherung erworbene (§ 481 ABGB) Rechte auf beschränkte Nutzung einer fremden Sache. (T3); Beisatz: Legalservituten sind dagegen liegenschaftsbezogene Berechtigungen beziehungsweise Lasten, die in der Regel unabhängig von einer Eintragung im Grundbuch bestehen beziehungsweise erworben werden. (T4); Beisatz: Bringungsrechten (nach dem GSGG 1967) wird eine gewisse Doppelnatur zugeschrieben. Ihrer Rechtsnatur nach gehören sie zum öffentlichen Recht, während sie insbesondere hinsichtlich der Art ihrer Ausübung ein Naheverhältnis zu den Dienstbarkeiten aufweisen. (T5)
- 5 Ob 62/10v
Entscheidungstext OGH 22.06.2010 5 Ob 62/10v
- 5 Ob 130/10v
Entscheidungstext OGH 20.12.2010 5 Ob 130/10v
Veröff: SZ 2010/158
- 6 Ob 95/11f
Entscheidungstext OGH 16.06.2011 6 Ob 95/11f
- 7 Ob 142/20p
Entscheidungstext OGH 25.11.2020 7 Ob 142/20p
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1996:RS0104356
Zuletzt aktualisiert am
02.02.2021
Dokumentnummer
JJR_19960604_OGH0002_0010OB00516_9600000_001