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Rechtssatz RS0108338

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0108338

Entscheidungsdatum

30.10.2001

Rechtssatz

Die Vorschrift des Paragraph 125, Absatz 2, ZPO geht von dem Normalfall aus, daß der Tag, in welchen das Ereignis fällt, das den Fristenlauf auslöst, der betreffenden Partei nicht mehr ganz zur Verfügung steht und daher analog der Vorschrift des Paragraph 125, Absatz eins, ZPO über die Berechnung einer nach Tagen bestimmten Frist nicht mitzurechnen ist vergleiche SZ 57/65).

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 72/97p
    Entscheidungstext OGH 27.08.1997 1 Ob 72/97p
    Veröff: SZ 70/159
  • 10 ObS 359/97k
    Entscheidungstext OGH 15.10.1997 10 ObS 359/97k
  • 10 ObS 326/01s
    Entscheidungstext OGH 30.10.2001 10 ObS 326/01s
    Auch; Beisatz: Die Unterscheidung zwischen nach Tagen einerseits und nach Wochen beziehungsweise nach Monaten andererseits bestimmten Fristen in den Abs 1 und 2 des § 125 ZPO ist daher nur eine scheinbare. (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1997:RS0108338

Dokumentnummer

JJR_19970827_OGH0002_0010OB00072_97P0000_015