Rechtssatz RS0109606
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0109606
Entscheidungsdatum
27.05.2024
Rechtssatz
Der Gleichheitsgrundsatz verbietet dem Gesetzgeber nur, Gleiches ungleich zu behandeln; es ist ihm aber nicht verwehrt, sachlich gerechtfertigte Differenzierungen vorzunehmen. Nach der derzeitigen Rechtslage kann nicht von einer Verpflichtung zur Gleichbehandlung von Ehe und nichtehelicher Lebensgemeinschaft ausgegangen werden.
Entscheidungstexte
- 9 Ob 96/98b
Entscheidungstext OGH 01.04.1998 9 Ob 96/98b
- 2 Ob 231/99f
Entscheidungstext OGH 09.11.2000 2 Ob 231/99f
nur: Der Gleichheitsgrundsatz verbietet dem Gesetzgeber nur, Gleiches ungleich zu behandeln; es ist ihm aber nicht verwehrt, sachlich gerechtfertigte Differenzierungen vorzunehmen. (T1)
- 10 ObS 345/00h
Entscheidungstext OGH 20.02.2001 10 ObS 345/00h
nur T1; Beisatz: Da wesentliche Unterschiede zwischen selbständig Erwerbstätigen und unselbständig beschäftigten Personen bestehen, ist in der unterschiedlichen Behandlung dieser beiden Gruppen keine Gleichheitswidrigkeit zu erblicken. (T2)
- 6 Ob 75/01z
Entscheidungstext OGH 16.05.2001 6 Ob 75/01z
Auch; nur T1
- 10 ObS 105/01s
Entscheidungstext OGH 22.05.2001 10 ObS 105/01s
Auch; nur T1
- 6 Ob 109/01z
Entscheidungstext OGH, AUSL_EGMR, AUSL_EGMR 06.06.2001 6 Ob 109/01z
Vgl auch; nur T1
- 6 Ob 99/01d
Entscheidungstext OGH 05.07.2001 6 Ob 99/01d
Vgl auch; nur T1
- 10 ObS 360/01s
Entscheidungstext OGH 17.09.2002 10 ObS 360/01s
nur T1
- 7 Ob 180/02z
Entscheidungstext OGH 09.09.2002 7 Ob 180/02z
Auch; nur T1
- 4 Ob 33/09w
Entscheidungstext OGH 21.04.2009 4 Ob 33/09w
Auch; nur T1; Beisatz: Hier: Arzneimittelwerbung. (T3)
- 10 ObS 110/12t
Entscheidungstext OGH 10.09.2012 10 ObS 110/12t
Auch
- 7 Ob 104/14s
Entscheidungstext OGH 09.07.2014 7 Ob 104/14s
Auch; nur T1
- 8 Ob 85/20p
Entscheidungstext OGH 23.11.2020 8 Ob 85/20p
Vgl; Beisatz: Es liegt keine Ungleichbehandlung vor wenn der Eigentümer, der Aufwendungen im Vertrauen auf das bisher zulässige Ausmaß der Bebaubarkeit des Grundstückes getätigt hat, keine Entschädigung erhält, weil die Bebaubarkeit auf seinem Grundstück eben nicht ausgeschlossen oder auch nur wesentlich beeinträchtigt ist, wohingegen ein anderer Eigentümer, eine Entschädigung erhält, weil das auf seinem Grundstück sehr wohl der Fall ist. (T4)
- 1 Ob 28/24k
Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 27.05.2024 1 Ob 28/24k
vgl; Beisatz: Hier: Zu § 36 Abs 1 NÖ ROG 2014 unter Verweis auf 8 Ob 85/20p. (T5)
Beisatz: Die Beurteilung des Rekursgerichts, dass mit den vorgenommenen Änderungen des Bebauungsplans keine „Vereitelung“ der im Flächenwidmungsplan festgelegten Nutzung im Sinn des § 36 Abs 1 NÖ ROG 2014 vorgenommen wurde, weil die auf der Liegenschaft entsprechend der Flächenwidmung „Bauland-Kerngebiet“ bereits gebaute Villa mit vier Wohneinheiten und vier Pkw-Stellplätzen wie bisher genutzt (bewohnt) werden kann, ist nicht zu beanstanden. (T6)
Schlagworte
Entschädigung nach § 36 Abs 1 NÖ ROG 2014
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1998:RS0109606
Zuletzt aktualisiert am
03.07.2024
Dokumentnummer
JJR_19980401_OGH0002_0090OB00096_98B0000_002