Rechtssatz RS0112891
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0112891
Entscheidungsdatum
30.05.2000
Norm
UVG §2 Abs2 Z2
WrJWG §27 Abs6
Rechtssatz
Wird einem das Kind betreuenden Verwandten im Sinne des § 27 Abs 6 WrJWG - einer "Kannbestimmung" - vom Magistrat im Rahmen der Privatwirtschaftsverwaltung nach freiem Ermessen im Wege einer formlosen schriftlichen Verständigung Pflegegeld bis zur Höhe des Richtsatzes gewährt, auf das kein Rechtsanspruch besteht, steht dies dem Anspruch des Kindes auf Unterhaltsvorschüsse nicht im Sinne des § 2 Abs 2 Z 2 UVG entgegen. (Ablehnung von 7 Ob 5/99g).Wird einem das Kind betreuenden Verwandten im Sinne des Paragraph 27, Absatz 6, WrJWG - einer "Kannbestimmung" - vom Magistrat im Rahmen der Privatwirtschaftsverwaltung nach freiem Ermessen im Wege einer formlosen schriftlichen Verständigung Pflegegeld bis zur Höhe des Richtsatzes gewährt, auf das kein Rechtsanspruch besteht, steht dies dem Anspruch des Kindes auf Unterhaltsvorschüsse nicht im Sinne des Paragraph 2, Absatz 2, Ziffer 2, UVG entgegen. (Ablehnung von 7 Ob 5/99g).
Entscheidungstexte
- 4 Ob 289/99z
Entscheidungstext OGH 23.11.1999 4 Ob 289/99z
- 6 Ob 335/99d
Entscheidungstext OGH 09.03.2000 6 Ob 335/99d
Vgl auch
- 6 Ob 57/00a
Entscheidungstext OGH 29.03.2000 6 Ob 57/00a
Vgl auch
- 6 Ob 68/00v
Entscheidungstext OGH 29.03.2000 6 Ob 68/00v
Vgl auch
- 1 Ob 348/99d
Entscheidungstext OGH 30.05.2000 1 Ob 348/99d
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1999:RS0112891
Dokumentnummer
JJR_19991123_OGH0002_0040OB00289_99Z0000_002