Rechtssatz RS0113380
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0113380
Entscheidungsdatum
18.12.2025
Rechtssatz
Die Verbücherung eines Wohnungsrechts und eines Fruchtgenussrechts gemäß § 26 Abs 2 GBG kann nur auf Grund von Urkunden erfolgen, die einen gültigen Rechtsgrund enthalten. Die bloße Einräumung von Dienstbarkeiten reicht nicht aus, um eine Einverleibung im Grundbuch zu erwirken (so schon 5 Ob 339/99k).Die Verbücherung eines Wohnungsrechts und eines Fruchtgenussrechts gemäß Paragraph 26, Absatz 2, GBG kann nur auf Grund von Urkunden erfolgen, die einen gültigen Rechtsgrund enthalten. Die bloße Einräumung von Dienstbarkeiten reicht nicht aus, um eine Einverleibung im Grundbuch zu erwirken (so schon 5 Ob 339/99k).
Entscheidungstexte
- 5 Ob 272/99g
Entscheidungstext OGH 28.03.2000 5 Ob 272/99g
- 5 Ob 114/08p
Entscheidungstext OGH 03.06.2008 5 Ob 114/08p
Auch; Beisatz: Aus diesem Grund reicht der bloße Hinweis auf die vertragliche Einräumung einer Dienstbarkeit nicht aus, die causa, also den mit der Rechtseinräumung verfolgten rechtlichen bzw wirtschaftlichen Zweck als grundsätzliche Wirksamkeitsvoraussetzung von Rechtsgeschäften nachzuweisen. (T1); Bem: Hier: § 433 ABGB iVm § 4 UHG. (T2)
- 5 Ob 131/10s
Entscheidungstext OGH 15.07.2010 5 Ob 131/10s
nur: Die Verbücherung eines Fruchtgenussrechts gemäß § 26 Abs 2 GBG kann nur auf Grund von Urkunden erfolgen, die einen gültigen Rechtsgrund enthalten. (T3); Beis wie T1
- 5 Ob 147/14z
Entscheidungstext OGH 04.09.2014 5 Ob 147/14z
- 5 Ob 155/16d
Entscheidungstext OGH 29.09.2016 5 Ob 155/16d
Auch
- 5 Ob 56/25h
Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 18.12.2025 5 Ob 56/25h
vgl; Beisatz wie T1
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:2000:RS0113380
Zuletzt aktualisiert am
16.02.2026
Dokumentnummer
JJR_20000328_OGH0002_0050OB00272_99G0000_001