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Rechtssatz RS0116241×

Rechtssatz RS0116241

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0116241

Entscheidungsdatum

25.02.2025

Rechtssatz

Auch die Uneinheitlichkeit der Rechtsprechung von Rekursgerichten oder auch der Rechtsprechung verschiedener Spruchkörper eines Rekursgerichts über eine bestimmte Frage des materiellen Rechts oder des Verfahrensrechts kann eine Rechtsfrage von erheblicher Bedeutung im Interesse der Wahrung der Rechtseinheit und Rechtssicherheit aufwerfen. Wenn jedoch die Leitlinien der Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofs einen Beurteilungsspielraum eröffnen, sind auf deren Grundlage auch unterschiedliche Entscheidungen denkbar, ohne dass eine dieser Entscheidungen zwangsläufig auf einer erheblichen Verkennung der Rechtslage beruhen muss.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 297/01z
    Entscheidungstext OGH 30.01.2002 3 Ob 297/01z
  • 3 Ob 119/05d
    Entscheidungstext OGH 23.05.2005 3 Ob 119/05d
    Beisatz: Hier: Die Beurteilung der Bestimmtheit eines Exekutionstitels nach § 7 Abs 1 EO eröffnet einen Beurteilungsspielraum. Innerhalb dessen Grenzen kann eine Streitfrage vertretbar unterschiedlich gelöst werden. (T1)
  • 6 Ob 248/08a
    Entscheidungstext OGH 15.01.2009 6 Ob 248/08a
    Vgl; Beisatz: Die Ansprüche nach dem Mediengesetz und nach § 1330 ABGB sind unterschiedlicher Rechtsnatur, sodass bei abweichender Beurteilung der beiden Ansprüche in zwei verschiedenen Verfahren vom Vorliegen einer divergierenden Judikatur keine Rede sein kann. (T2)
  • 6 Ob 244/09i
    Entscheidungstext OGH 19.03.2010 6 Ob 244/09i
    Vgl; Beis wie T2
  • 6 Ob 17/15s
    Entscheidungstext OGH 19.02.2015 6 Ob 17/15s
    Beis wie T2
  • 6 Ob 135/15v
    Entscheidungstext OGH 31.07.2015 6 Ob 135/15v
  • 4 Ob 116/16m
    Entscheidungstext OGH 24.05.2016 4 Ob 116/16m
    Auch; Veröff: SZ 2016/54
  • 9 ObA 64/16a
    Entscheidungstext OGH 24.06.2016 9 ObA 64/16a
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Behauptete Verletzung der Fürsorgepflicht bei Anzeigen des Beschäftigers gegen zugewiesene Arbeitnehmer. (T3)
  • 3 Ob 245/16z
    Entscheidungstext OGH 26.01.2017 3 Ob 245/16z
    Auch
  • 4 Ob 135/17g
    Entscheidungstext OGH 24.10.2017 4 Ob 135/17g
    Auch
  • 9 ObA 37/17g
    Entscheidungstext OGH 30.10.2017 9 ObA 37/17g
    Auch
  • 4 Ob 230/17b
    Entscheidungstext OGH 23.01.2018 4 Ob 230/17b
    Auch
  • 10 Ob 71/18s
    Entscheidungstext OGH 23.10.2018 10 Ob 71/18s
    Auch
  • 6 Ob 207/18m
    Entscheidungstext OGH 21.11.2018 6 Ob 207/18m
    Auch
  • 8 ObA 23/19v
    Entscheidungstext OGH 24.05.2019 8 ObA 23/19v
    Auch; Beisatz: Hier: Das gilt auch für verschiedene Berufungsgerichte. (T4)
  • 9 Ob 52/24y
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 23.07.2024 9 Ob 52/24y
    vgl; nur T4
  • 4 Ob 91/24x
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 25.02.2025 4 Ob 91/24x
    vgl; Beisatz: Dass in einem Parallelverfahren aufgrund eines inhaltsgleichen Artikels einer Klägerin in zweiter Instanz bereits Schadenersatz nach § 16 Abs 2 UWG (idF BGBl I Nr 448/1984) rechtskräftig zugesprochen wurde, begründet per se weder eine Unvertretbarkeit einer anderslautenden Entscheidung, noch eine uneinheitliche Rechtsprechung iSd § 502 Abs 1 ZPO. (T5)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2002:RS0116241

Im RIS seit

01.03.2002

Zuletzt aktualisiert am

08.04.2025

Dokumentnummer

JJR_20020130_OGH0002_0030OB00297_01Z0000_001