Rechtssatz RS0117035
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0117035
Entscheidungsdatum
21.11.2013
Rechtssatz
Die Prüfung der Zuständigkeitsvoraussetzungen des §93 JN erfolgt auch dann nach den zuständigkeitsbegründenden Angaben in der Klage, wenn es um die internationale Zuständigkeit geht. Die mit der sogenannten Indikationentheorie begründete Auffassung, dass die Richtigkeit der Klageangaben zu prüfen sei (SZ60/277), ist seit der Einfügung des §27a JN durch die WGN1997 überholt.
Entscheidungstexte
- 6 Ob 174/02k
Entscheidungstext OGH 07.11.2002 6 Ob 174/02k
- 6 Ob 190/05t
Entscheidungstext OGH 16.02.2006 6 Ob 190/05t
Vgl auch; Beisatz: Wegen Unanwendbarkeit des §41 JN auf den vorliegenden Fall ist auch die Entscheidung 6Ob 174/02k hier nicht aussagekräftig. (T1); Beisatz: Der Mangel der prorogablen inländischen Gerichtsbarkeit (internationale Zuständigkeit) kann, auch wenn diese Prozessvoraussetzung nach autonomem innerstaatlichen Recht zu beurteilen ist, noch nach der Klageprüfung a limine unabhängig von der Rechtzeitigkeit der Klagebeantwortung wahrgenommen werden. (T2)
- 5 Nc 14/11w
Entscheidungstext OGH 25.08.2011 5 Nc 14/11w
Vgl auch
- 1 Ob 105/13t
Entscheidungstext OGH 21.11.2013 1 Ob 105/13t
Auch
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:2002:RS0117035
Zuletzt aktualisiert am
06.02.2014
Dokumentnummer
JJR_20021107_OGH0002_0060OB00174_02K0000_001