Rechtssatz RS0119116
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0119116
Entscheidungsdatum
03.08.2021
Rechtssatz
Die "Austrittspflicht" des Arbeitnehmers verfolgt den Zweck, dass die Fortführung des Unternehmens trotz weiterer Zahlungsschwierigkeiten und die daraus resultierende Pflicht zur Begleichung der laufenden Arbeitnehmeransprüche nicht mehr zu Lasten des Fonds gehen soll. Das wesentliche Risiko liegt darin, dass der Arbeitnehmer von einer Beendigung des Arbeitsverhältnisses absieht, obwohl das laufende Entgelt nicht mehr aus der Masse getragen werden kann.
Entscheidungstexte
- 8 ObS 8/04s
Entscheidungstext OGH 24.06.2004 8 ObS 8/04s
- 8 ObS 14/04y
Entscheidungstext OGH 25.11.2004 8 ObS 14/04y
- 8 ObS 7/05w
Entscheidungstext OGH 28.04.2005 8 ObS 7/05w
- 8 ObS 7/07y
Entscheidungstext OGH 11.10.2007 8 ObS 7/07y
nur: Die "Austrittspflicht" des Arbeitnehmers verfolgt den Zweck, dass die Fortführung des Unternehmens trotz weiterer Zahlungsschwierigkeiten und die daraus resultierende Pflicht zur Begleichung der laufenden Arbeitnehmeransprüche nicht mehr zu Lasten des Fonds gehen soll. (T1)
- 8 ObS 12/14v
Entscheidungstext OGH 30.10.2014 8 ObS 12/14v
- 8 ObS 12/20b
Entscheidungstext OGH 03.08.2021 8 ObS 12/20b
Anm: Veröff: SZ 2021/74
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:2004:RS0119116
Zuletzt aktualisiert am
30.10.2023
Dokumentnummer
JJR_20040624_OGH0002_008OBS00008_04S0000_001