Rechtssatz RS0119762
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0119762
Entscheidungsdatum
15.12.2020
Rechtssatz
Die vom Gesetz verlangten schweren Folgen müssen (jeweils) aus einer einzigen Tat resultieren (WK-StGB - 2 § 21 Rz 27).Die vom Gesetz verlangten schweren Folgen müssen (jeweils) aus einer einzigen Tat resultieren (WK-StGB - 2 Paragraph 21, Rz 27).
Entscheidungstexte
- 13 Os 14/05s
Entscheidungstext OGH 02.03.2005 13 Os 14/05s
- 12 Os 149/05m
Entscheidungstext OGH 23.02.2006 12 Os 149/05m
Beisatz: Bei Vermögensdelikten hat man sich an der Wertgrenze von 50.000 Euro zu orientieren (WK-StGB - 2 § 21 Rz 28). (T1)
- 12 Os 69/09b
Entscheidungstext OGH 04.06.2009 12 Os 69/09b
Beisatz: Dabei sind zwar nicht nur die tatbestandsmäßigen Folgen, sondern darüber hinaus alle konkreten Tatauswirkungen in der gesellschaftlichen Wirklichkeit zu berücksichtigen, die bloße Absicht, sich durch die wiederkehrende Begehung eine fortlaufende Einnahme zu verschaffen (§ 70 StGB) genügt aber für sich alleine nicht, eine Zusammenrechnung nach § 29 StGB findet ebenso wenig statt (WK-StGB - 2 § 21 Rz 27). (T2)
- 11 Os 108/13m
Entscheidungstext OGH 20.08.2013 11 Os 108/13m
Beis wie T2
- 15 Os 80/17d
Entscheidungstext OGH 23.08.2017 15 Os 80/17d
- 15 Os 69/19i
Entscheidungstext OGH 17.10.2019 15 Os 69/19i
- 14 Os 90/20x
Entscheidungstext OGH 15.12.2020 14 Os 90/20x
Vgl
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:2005:RS0119762
Zuletzt aktualisiert am
19.01.2021
Dokumentnummer
JJR_20050302_OGH0002_0130OS00014_05S0000_001