Rechtssatz RS0120329
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0120329
Entscheidungsdatum
22.09.2015
Rechtssatz
Auf das Verfahren zur Bewirkung eines Wechsels in der Person des Sachwalters ist § 128 AußStrG nicht anzuwenden. Unanwendbar sind aber auch die anderen Sonderbestimmungen betreffend das Verfahren über die Sachwalterschaft für behinderte Personen (§§ 117 ff AußStrG), maßgebend sind vielmehr die Allgemeinen Verfahrensbestimmungen des Außerstreitgesetzes.Auf das Verfahren zur Bewirkung eines Wechsels in der Person des Sachwalters ist Paragraph 128, AußStrG nicht anzuwenden. Unanwendbar sind aber auch die anderen Sonderbestimmungen betreffend das Verfahren über die Sachwalterschaft für behinderte Personen (Paragraphen 117, ff AußStrG), maßgebend sind vielmehr die Allgemeinen Verfahrensbestimmungen des Außerstreitgesetzes.
Entscheidungstexte
- 1 Ob 182/05d
Entscheidungstext OGH 22.11.2005 1 Ob 182/05d
Veröff: SZ 2005/167
- 2 Ob 102/08a
Entscheidungstext OGH 26.06.2008 2 Ob 102/08a
nur: Auf das Verfahren zur Bewirkung eines Wechsels in der Person des Sachwalters sind die Sonderbestimmungen betreffend das Verfahren über die Sachwalterschaft für behinderte Personen (§§ 117 ff AußStrG) nicht anzuwenden; maßgebend sind vielmehr die Allgemeinen Verfahrensbestimmungen des Außerstreitgesetzes. (T1)
Beisatz: Hier: Unanwendbarkeit von § 127 letzter Satz AußStrG 2005. (T2)
- 2 Ob 208/08i
Entscheidungstext OGH 30.10.2008 2 Ob 208/08i
Auch; nur T1
- 2 Ob 60/13g
Entscheidungstext OGH 25.04.2013 2 Ob 60/13g
Auch; nur T1
- 4 Ob 116/15h
Entscheidungstext OGH 22.09.2015 4 Ob 116/15h
Auch; Beisatz: Nahe Angehörige sind in diesem Verfahren auch dann nicht rekurslegitimiert, wenn sie im ÖZVV – fälschlich – noch als vertretungsberechtigt eingetragen sind. (T3)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:2005:RS0120329
Zuletzt aktualisiert am
14.10.2015
Dokumentnummer
JJR_20051122_OGH0002_0010OB00182_05D0000_001