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Rechtssatz RS0122918

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0122918

Entscheidungsdatum

01.08.2012

Rechtssatz

Nach deutschem Recht haben Angehörige des Betroffenen trotz der Beschwerdelegitimation nach Paragraph 69 g, FGG kein Antragsrecht im Verfahren erster Instanz über die Bestellung eines Betreuers nach Paragraphen 1896, ff BGB, sodass Anträge Dritter (einschließlich naher Angehöriger) wie nach österreichischem Recht nur als Anregung einer amtswegigen Anordnung zu verstehen sind.

Entscheidungstexte

  • 10 Ob 60/07g
    Entscheidungstext OGH 27.11.2007 10 Ob 60/07g
    Veröff: SZ 2007/183
  • 6 Ob 137/09d
    Entscheidungstext OGH 05.08.2009 6 Ob 137/09d
    Vgl; Beisatz: Unabhängig von der Frage, ob für einen in Österreich lebenden deutschen Betroffenen ein Betreuer nach § 1896 ff dBGB oder ein Sachwalter nach § 268 ff ABGB zu bestellen ist, richtet sich das Verfahren zu deren Bestellung jedenfalls nach österreichischem Recht. Es sind also die §§ 117 ff AußStrG anzuwenden (§ 27 Abs 2 IPRG). (T1)
  • 1 Ob 98/12m
    Entscheidungstext OGH 01.08.2012 1 Ob 98/12m
    Vgl; Beis ähnlich wie T1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2007:RS0122918

Im RIS seit

27.12.2007

Zuletzt aktualisiert am

07.12.2012

Dokumentnummer

JJR_20071127_OGH0002_0100OB00060_07G0000_002