Rechtssatz RS0003485
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0003485
Entscheidungsdatum
27.11.2019
Rechtssatz
Die Einverleibung eines Belastungsverbotes und Veräußerungsverbotes hindert nicht die Zwangsversteigerung der Liegenschaft zur Hereinbringung einer Forderung, für die ein Pfandrecht mit besserem Rang haftet. Dies gilt auch für die Kosten des Exekutionsverfahrens, wenn auch die Anmerkung der Einleitung des Zwangsversteigerungsverfahrens der Einverleibung des Belastungsverbotes und Veräußerungsverbotes bücherlich nachfolgt.
Entscheidungstexte
- 3 Ob 130/62
Entscheidungstext OGH 14.09.1962 3 Ob 130/62
Veröff: EvBl 1962/506 S 658
- 3 Ob 112/84
Entscheidungstext OGH 08.10.1984 3 Ob 112/84
Auch
- 3 Ob 23/88
Entscheidungstext OGH 27.04.1988 3 Ob 23/88
nur: Die Einverleibung eines Belastungsverbotes und Veräußerungsverbotes hindert nicht die Zwangsversteigerung der Liegenschaft zur Hereinbringung einer Forderung, für die ein Pfandrecht mit besserem Rang haftet. (T1)
- 3 Ob 21/88
Entscheidungstext OGH 22.06.1988 3 Ob 21/88
nur T1; Veröff: JBl 1989,121
- 3 Ob 67/93
Entscheidungstext OGH 14.12.1994 3 Ob 67/93
Auch; nur T1
- 3 Ob 2290/96b
Entscheidungstext OGH 26.02.1997 3 Ob 2290/96b
nur T1
- 7 Ob 176/01k
Entscheidungstext OGH 31.07.2001 7 Ob 176/01k
Ähnlich; Beisatz: Durch ein vereinbartes Veräußerungsverbot und Belastungsverbot werden nur frühere bücherliche Rechte Dritter nicht tangiert. (T2)
- 1 Ob 58/01p
Entscheidungstext OGH 07.08.2001 1 Ob 58/01p
nur T1
- 5 Ob 131/19d
Entscheidungstext OGH 27.11.2019 5 Ob 131/19d
Vgl; Beis wie T2; Veröff: SZ 2019/109
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1962:RS0003485
Zuletzt aktualisiert am
28.07.2021
Dokumentnummer
JJR_19620914_OGH0002_0030OB00130_6200000_001