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Rechtssatz RS0010803×

Rechtssatz RS0010803

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0010803

Entscheidungsdatum

19.06.2015

Rechtssatz

Wird die Einverleibung eines vertraglichen Veräußerungs- und Belastungsverbotes beantragt, ist daher das Vorliegen eines der im Paragraph 364 c, ABGB genannten Verwandtschaftsverhältnisse zwischen den Vertragsparteien durch im Sinne der Vorschrift des Grundbuchsgesetzes geeignete Urkunden zu bescheinigen.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 8/79
    Entscheidungstext OGH 24.04.1979 5 Ob 8/79
    NZ 1980,54
  • 5 Ob 111/91
    Entscheidungstext OGH 28.04.1992 5 Ob 111/91
    NZ 1993,19 ( Hofmeister, 22 )
  • 5 Ob 124/92
    Entscheidungstext OGH 27.10.1992 5 Ob 124/92
    Veröff: SZ 65/137
  • 5 Ob 253/08d
    Entscheidungstext OGH 13.01.2009 5 Ob 253/08d
    Beisatz: Ein besonderer Nachweis, dass die das Naheverhältnis vermittelnde (und durch die Vorlage der Heiratsurkunde belegte) Ehe zwischen dem leiblichen Elternteil und dem Stiefelternteil im Zeitpunkt des Eintragungsgesuchs noch aufrecht ist, ist nicht erforderlich (so schon 5 Ob 104/98z). (T1)
    Bem: Hier: Angehörigenverhältnis zwischen Stiefeltern/Stiefkindern im Sinne von RS0109934. (T2)
    Veröff: SZ 2009/3
  • 5 Ob 15/11h
    Entscheidungstext OGH 08.03.2011 5 Ob 15/11h
    Auch; Beisatz: Eine beglaubigte Abschrift reicht aus (so schon 5 Ob 2109/96z). (T3)
    Beisatz: Die Bezeichnung des Verwandtschaftsverhältnisses in der Urkunde selbst, etwa im Notariatsakt, ist nicht ausreichend (so schon 5 Ob 20/90). (T4)
  • 5 Ob 149/11i
    Entscheidungstext OGH 25.08.2011 5 Ob 149/11i
    Auch; Beis wie T4
  • 5 Ob 165/11t
    Entscheidungstext OGH 07.10.2011 5 Ob 165/11t
    Auch; Beis wie T4; Beisatz: Das Verwandtschaftsverhältnis ist mit einer Urkunde ‑ in der Regel einer Standesurkunde ‑ zu bescheinigen. (T5)
  • 5 Ob 162/13d
    Entscheidungstext OGH 20.09.2013 5 Ob 162/13d
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T5
  • 5 Ob 8/14h
    Entscheidungstext OGH 13.03.2014 5 Ob 8/14h
    Vgl auch; Beisatz: Der nach § 5 Abs 3 Satz 1 WrAuslGEG geforderte Nachweis der Staatsangehörigkeit kann daher sowohl durch einen Staatsbürgerschaftsnachweis als auch durch einen Reisepass erfolgen. Diese Urkunden zählen zu den sogenannten Bewilligungsurkunden, auf die sich das in § 87 Abs 1 GBG normierte Erfordernis der Vorlage im Original nicht bezieht. Es ist aber erforderlich, dass solche Urkunden in beglaubigter Abschrift vorgelegt werden. An diesem Erfordernis ist auch für den Fall einer notwendig elektronischen Einbringung von Grundbuchsanträgen festzuhalten (vgl 5 Ob 162/13d). (T6)
  • 5 Ob 82/15t
    Entscheidungstext OGH 19.06.2015 5 Ob 82/15t
    Auch; eisatz: Die bloße Parteienerklärung im Vertrag reicht nicht aus. (T7)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1979:RS0010803

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

14.08.2015

Dokumentnummer

JJR_19790424_OGH0002_0050OB00008_7900000_002