Rechtssatz RS0013135
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0013135
Entscheidungsdatum
19.11.2024
Rechtssatz
Streitanmerkung ist bei Erbschaftsklagen zulässig (entgegen SZ 2/7).
Entscheidungstexte
- 2 Ob 767/50
Entscheidungstext OGH 29.11.1950 2 Ob 767/50
Veröff: SZ 23/353
- 5 Ob 270/58
Entscheidungstext OGH 25.02.1959 5 Ob 270/58
Beisatz: Jedoch keine Anmerkung einer Wiederuafnahmsklage, die eine Erbschaftsklage betrifft. (T1)
- 1 Ob 67/71
Entscheidungstext OGH 25.03.1971 1 Ob 67/71
Veröff: NZ 1973,25 = SZ 44/38
- 5 Ob 134/72
Entscheidungstext OGH 11.07.1972 5 Ob 134/72
- 6 Ob 661/84
Entscheidungstext OGH 11.10.1984 6 Ob 661/84
Ähnlich
- 8 Ob 1561/90
Entscheidungstext OGH 26.07.1990 8 Ob 1561/90
- 5 Ob 105/92
Entscheidungstext OGH 30.06.1992 5 Ob 105/92
Veröff: NZ 1993,45; hiezu Hofmeister NZ 1993,46
- 3 Ob 40/94
Entscheidungstext OGH 26.04.1995 3 Ob 40/94
- 1 Ob 2359/96k
Entscheidungstext OGH 20.12.1996 1 Ob 2359/96k
- 6 Ob 14/03g
Entscheidungstext OGH 26.06.2003 6 Ob 14/03g
- 2 Ob 212/19v
Entscheidungstext OGH 26.05.2020 2 Ob 212/19v
Beisatz: Ein Herausgabebegehren ist nicht als Erbschaftsklage zu qualifizieren, wenn die Beklagte die Liegenschaft vom Scheinerben durch Rechtsgeschäft unter Lebenden und nicht im Erbweg erworben hat. (T2)
- 2 Ob 171/24x
Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 19.11.2024 2 Ob 171/24x
Beisatz: Die Anmerkung der als Universalklage konzipierten Erbschaftsklage ob sämtlichen verlasszugehörigen Liegenschaftsanteilen entspricht auch dann am besten dem Telos des § 61 (Abs 2) GBG, wenn die Erbschaftsklage auf nur teilweiser Herausgabe der Erbschaft gerichtet ist. (T3)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1950:RS0013135
Zuletzt aktualisiert am
25.02.2025
Dokumentnummer
JJR_19501129_OGH0002_0020OB00767_5000000_001