Rechtssatz RS0013749
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0013749
Entscheidungsdatum
16.06.2011
Rechtssatz
Ein Mehrheitseigentümer bleibt trotz Bestellung eines Hausverwalters zur Vornahme von Maßnahmen der ordentlichen Verwaltung berechtigt, dazu gehören auch der Abschluß und die Kündigung von Mietverträgen (zu bereits 2 Ob 609/83, 2 Ob 610/83, SZ 57/60).
Entscheidungstexte
- 8 Ob 680/90
Entscheidungstext OGH 20.12.1990 8 Ob 680/90
Veröff: WoBl 1991,160
- 10 Ob 379/98b
Entscheidungstext OGH 30.03.1999 10 Ob 379/98b
Vgl auch
- 5 Ob 321/99p
Entscheidungstext OGH 07.12.1999 5 Ob 321/99p
nur: Ein Mehrheitseigentümer bleibt trotz Bestellung eines Hausverwalters zur Vornahme von Maßnahmen der ordentlichen Verwaltung berechtigt. (T1) Beisatz: Erst recht die Gesamtheit der Miteigentümer. (T2) Beisatz: Aus dem Zweck der Fremdverwaltung ergibt sich mangels besonderer Vereinbarung nur die interne Pflicht aller Teilhaber, nicht in die gewöhnliche, alle Maßnahme der ordentlichen Verwaltung umfassende Tätigkeit des Verwalters durch Setzung eigener rechtsgeschäftlicher Akte einzugreifen. Der Fähigkeit begibt sich jedoch die Mehrheit im Rahmen ihrer gesetzlichen Befugnisse nicht. (T3)
- 7 Ob 148/00s
Entscheidungstext OGH 12.07.2000 7 Ob 148/00s
Vgl auch; Beisatz: Hier: Wohnungseigentum. (T4); Veröff: SZ 73/115
- 9 ObA 93/03x
Entscheidungstext OGH 11.02.2004 9 ObA 93/03x
nur T1; Beis wie T4
- 6 Ob 32/11s
Entscheidungstext OGH 16.06.2011 6 Ob 32/11s
Vgl auch
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1990:RS0013749
Zuletzt aktualisiert am
14.09.2011
Dokumentnummer
JJR_19901220_OGH0002_0080OB00680_9000000_001