Rechtssatz RS0013998
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0013998
Entscheidungsdatum
17.01.2007
Rechtssatz
Der Versicherer, der mündliche Ergänzungen oder Abweichungen vom Text des Antragsformulares ausschließen will, muß dies durch einen auffallenden Aufdruck etwa in roter Farbe klarstellen.
Entscheidungstexte
- 7 Ob 70/75
Entscheidungstext OGH 24.04.1975 7 Ob 70/75
Veröff: JBl 1975,592 = VersRdSch 1976,186 ( Lorenz-Liburnau VersRdSch 1976,37 ) = ZVR 1976/81 S 82 mit Glosse von Migsch = VersR 1976,1195 = SZ 48/52; Hiezu: Iro, Konkurrenz von Dissens und Irrtum? Veröff: ZVR 1976,325 dazu Glosse von Migsch in ZVR 1976,350
- 7 Ob 546/93
Entscheidungstext OGH 30.06.1993 7 Ob 546/93
Veröff: ÖBA 1993,908 (P. Bydlinski) = WBl 1993,831
- 7 Ob 270/98a
Entscheidungstext OGH 30.03.1999 7 Ob 270/98a
Auch; Veröff: SZ 72/60
- 7 Ob 43/04f
Entscheidungstext OGH 17.03.2004 7 Ob 43/04f
- 7 Ob 131/06z
Entscheidungstext OGH 17.01.2007 7 Ob 131/06z
Beisatz: Eine nur allgemein gehaltene Klausel (dass alle Erklärungen nur gültig seien, „wenn sie schriftlich erfolgen und firmenmäßig gezeichnet sind") der AVB kann keine einem Verbraucher gegenüber wirksame Vollmachtsbeschränkung anordnen. (T1); Beisatz: § 4 Abs 6 Z 4 VAG verbietet keineswegs, dass ein Versicherungsunternehmen nach außen rechtswirksam auch anders als bloß schriftlich und mittels firmenmäßiger Zeichnung agiert. (T2); Veröff: SZ 2007/2
- 7 Ob 140/06y
Entscheidungstext OGH 17.01.2007 7 Ob 140/06y
Beis wie T1; Beis wie T2
- 7 Ob 173/06a
Entscheidungstext OGH 17.01.2007 7 Ob 173/06a
Beis wie T2
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1975:RS0013998
Zuletzt aktualisiert am
13.11.2009
Dokumentnummer
JJR_19750424_OGH0002_0070OB00070_7500000_001