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Rechtssatz RS0017835×

Rechtssatz RS0017835

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0017835

Entscheidungsdatum

07.03.2013

Rechtssatz

Mangels Behauptung und entsprechender Beweisanbote, dass ein Ausdruck in einem schriftlichen Vertrag die Absicht der Parteien nicht richtig wiedergebe, ist der Vertrag gemäß Paragraph 914, ABGB so zu verstehen, wie es der Übung des redlichen Verkehrs entspricht.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 129/76
    Entscheidungstext OGH 11.01.1977 4 Ob 129/76
  • 4 Ob 573/78
    Entscheidungstext OGH 05.12.1978 4 Ob 573/78
    Ähnlich; Beisatz: Fehlen einer übereinstimmenden Auffassung, wie eine Vereinbarung zu verstehen war. (T1) Veröff: SZ 51/172
  • 7 Ob 662/87
    Entscheidungstext OGH 29.10.1987 7 Ob 662/87
    Ähnlich; Beisatz: Hier: Ist nach dem allgemeinen Sprachgebrauch der objektive Aussagewert einer Willenserklärung nicht zweifelhaft, muß derjenige, der sich auf eine vom Wortlaut abweichende Parteienvereinbarung beruft, die Umstände behaupten und beweisen, aus denen sich diese ergibt. (T2)
  • 8 Ob 657/92
    Entscheidungstext OGH 24.06.1993 8 Ob 657/92
    Auch
  • 3 Ob 47/97a
    Entscheidungstext OGH 09.07.1997 3 Ob 47/97a
    Beis wie T2
  • 2 Ob 182/98y
    Entscheidungstext OGH 23.12.1999 2 Ob 182/98y
    Vgl auch; Beis wie T2
  • 3 Ob 120/04z
    Entscheidungstext OGH 20.10.2004 3 Ob 120/04z
    Vgl auch; Beis wie T2
  • 1 Ob 8/13b
    Entscheidungstext OGH 07.03.2013 1 Ob 8/13b
    Beis wie T2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1977:RS0017835

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

14.05.2024

Dokumentnummer

JJR_19770111_OGH0002_0040OB00129_7600000_001