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Rechtssatz RS0020157×

Rechtssatz RS0020157

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0020157

Geschäftszahl

2Ob291/50; 5Ob132/62; 5Ob265/63; 5Ob189/65; 1Ob7/70; 6Ob63/73; 2Ob517/79; 5Ob27/81; 7Ob313/01g; 5Ob274/07s; 5Ob63/14x; 5Ob112/18h; 5Ob28/19g; 5Ob52/21i; 5Ob158/22d; 5Ob22/26k

Entscheidungsdatum

30.07.2026

Rechtssatz

Der Käufer einer mit einem Vorkaufsrecht belasteten Liegenschaft muss, um die Einverleibung seines Eigentumsrechtes zu erwirken, dem Grundbuchsgericht in Form einer einverleibungsfähigen Urkunde nachweisen, dass die Liegenschaft dem Vorkaufsberechtigten zum Kauf angeboten wurde oder dass dieser mit der beantragten Einverleibung einverstanden ist. Ist der Käufer hiezu nicht imstande, so muss er diesen Nachweis sich im Prozesswege beschaffen.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 291/50
    Entscheidungstext OGH 02.08.1950 2 Ob 291/50
    Veröff: SZ 23/230
  • 5 Ob 132/62
    Entscheidungstext OGH 01.06.1962 5 Ob 132/62
  • 5 Ob 265/63
    Entscheidungstext OGH 03.10.1963 5 Ob 265/63
  • 5 Ob 189/65
    Entscheidungstext OGH 09.09.1965 5 Ob 189/65
    nur: Ist der Käufer hiezu nicht imstande, so muss er diesen Nachweis sich im Prozesswege beschaffen. (T1)
  • 1 Ob 7/70
    Entscheidungstext OGH 29.01.1970 1 Ob 7/70
  • 6 Ob 63/73
    Entscheidungstext OGH 29.03.1973 6 Ob 63/73
    nur T1
  • 2 Ob 517/79
    Entscheidungstext OGH 03.04.1979 2 Ob 517/79
    Auch; nur: Der Käufer einer mit einem Vorkaufsrecht belasteten Liegenschaft muss, um die Einverleibung seines Eigentumsrechtes zu erwirken, dem Grundbuchsgericht in Form einer einverleibungsfähigen Urkunde nachweisen, dass die Liegenschaft dem Vorkaufsberechtigten um Kauf angeboten wurde oder dass dieser mit der beantragten Einverleibung einverstanden ist. (T2) Beisatz: Dem Vorkaufsberechtigten muss zumindest Mitteilung vom Inhalt des Vertrages oder Vertragsanbotes gemacht werden. (T3)
  • 5 Ob 27/81
    Entscheidungstext OGH 20.10.1981 5 Ob 27/81
    Beisatz: Ebenso wenn der behauptete eingeschränkte Umfang des Vorkaufsrechtes der bücherlichen Einverleibung nicht in einer jeden Zweifel ausschließenden Weise zu entnehmen ist. (T4)
  • 7 Ob 313/01g
    Entscheidungstext OGH 17.04.2002 7 Ob 313/01g
    Auch; nur T2; Beisatz: Das verbücherte Vorkaufsrecht besitzt eine dem Veräußerungsverbot entsprechende Wirkung. Es stellt ein vom Grundbuchsgericht von Amts wegen zu beachtendes Verfügungshindernis für den dinglich belasteten Eigentümer dar. (T5)
  • 5 Ob 274/07s
    Entscheidungstext OGH, AUSL EGMR 03.06.2008 5 Ob 274/07s
    Beisatz: Bei der Bestätigung einer vom Notar nach § 83 Abs 5 NO iVm § 85 NO veranlassten Zustellung eines Kaufanbots an den Vorkaufsberechtigten (Intimation) mittels Einschreibens iSd § 2 Z 9 PostG 1997 handelt es sich nicht um eine öffentliche Urkunde nach dem GBG. (T6); Bem: Siehe auch RS0123747 (T7)
  • 5 Ob 63/14x
    Entscheidungstext OGH 23.04.2014 5 Ob 63/14x
  • 5 Ob 112/18h
    Entscheidungstext OGH 13.12.2018 5 Ob 112/18h
  • 5 Ob 28/19g
    Entscheidungstext OGH 25.04.2019 5 Ob 28/19g
    Vgl auch
  • 5 Ob 52/21i
    Entscheidungstext OGH 27.05.2021 5 Ob 52/21i
    nur T1
  • 5 Ob 158/22d
    Entscheidungstext OGH 05.12.2022 5 Ob 158/22d
  • 5 Ob 22/26k
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 30.07.2026 5 Ob 22/26k
    nur T1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1950:RS0020157

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

19.10.2026

Dokumentnummer

JJR_19500802_OGH0002_0020OB00291_5000000_001