Rechtssatz RS0021361
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0021361
Entscheidungsdatum
31.01.2006
Rechtssatz
Ein Werbevertrag ist jedenfalls dann, wenn ein bestimmter Arbeitserfolg geschuldet wird (hier: Austeilen von Prospekten) ein Werkvertrag.
Entscheidungstexte
- 1 Ob 603/89
Entscheidungstext OGH 24.05.1989 1 Ob 603/89
Veröff: MR 1990,77
- 7 Ob 669/90
Entscheidungstext OGH 06.12.1990 7 Ob 669/90
- 8 ObA 46/98t
Entscheidungstext OGH 26.02.1998 8 ObA 46/98t
Vgl; Beisatz: Auch wenn man die Übernahme der Verteilung von Werbemitteln mangels eines fest umgrenzten, vereinbarungsgemäß umschriebenen Werkes nicht als Werkvertrag, sondern als freien Arbeitsvertrag qualifizierte, ist jedenfalls mangels regelmäßiger Arbeitspflicht und der Möglichkeit, sich durch andere vertreten zu lassen, die persönliche Abhängigkeit des Klägers und damit seine Arbeitnehmereigenschaft zu verneinen. (T1)
- 6 Ob 260/99z
Entscheidungstext OGH 11.11.1999 6 Ob 260/99z
Auch
- 1 Ob 307/01f
Entscheidungstext OGH 30.04.2002 1 Ob 307/01f
Auch
- 8 ObA 45/03f
Entscheidungstext OGH 30.10.2003 8 ObA 45/03f
Vgl; Beisatz: Echter Arbeitsvertrag wird verneint, die Frage ob Werkvertrag oder freier Dienstvertrag vorliegt jedoch offengelassen. (T2)
- 1 Ob 224/05f
Entscheidungstext OGH 31.01.2006 1 Ob 224/05f
Vgl; Beisatz: Hier: Wenn als geschuldeter Arbeitserfolg bestimmte, näher umschriebene Werbemaßnahmen im Internet durchgeführt werden sollen. (T3)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1989:RS0021361
Dokumentnummer
JJR_19890524_OGH0002_0010OB00603_8900000_001