Rechtssatz RS0021812
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0021812
Entscheidungsdatum
26.08.2014
Rechtssatz
Beim Werkvertrag darf der Unternehmer, der auf Grund seiner Sachkenntnis wissen muss, dass seine Arbeitsstätte gefährlich ist, um deren Sicherheit nicht vollkommen sorglos sein. Auch er muss sich in einem solchen Falle vor Beginn der Arbeiten von den Sicherungsvorkehrungen überzeugen und nötigenfalls den Besteller zu den nötigen Maßnahmen veranlassen.
Entscheidungstexte
- 8 Ob 274/75
Entscheidungstext OGH 04.02.1976 8 Ob 274/75
Veröff: SZ 49/15
- 2 Ob 137/78
Entscheidungstext OGH 19.10.1978 2 Ob 137/78
- 2 Ob 134/82
Entscheidungstext OGH 21.09.1982 2 Ob 134/82
Beisatz: Gefährliche Malerarbeiten in Fabrik (T1)
- 8 Ob 13/85
Entscheidungstext OGH 24.10.1985 8 Ob 13/85
- 2 Ob 70/86
Entscheidungstext OGH 07.04.1987 2 Ob 70/86
Auch
- 2 Ob 133/88
Entscheidungstext OGH 25.04.1989 2 Ob 133/88
Veröff: SZ 62/70 = ZVR 1990/92 S 244
- 6 Ob 30/01g
Entscheidungstext OGH 15.03.2001 6 Ob 30/01g
Auch
- 6 Ob 242/03m
Entscheidungstext OGH 26.08.2004 6 Ob 242/03m
- 4 Ob 139/07f
Entscheidungstext OGH 04.09.2007 4 Ob 139/07f
Auch
- 8 Ob 40/10f
Entscheidungstext OGH 26.04.2011 8 Ob 40/10f
- 8 Ob 26/13a
Entscheidungstext OGH 29.11.2013 8 Ob 26/13a
- 9 Ob 54/14b
Entscheidungstext OGH 26.08.2014 9 Ob 54/14b
Auch; nur: Der Werkunternehmer, der aufgrund seiner Sachkenntnis wissen muss, dass Arbeitsstätten gefährlich sind, muss sich vor Beginn der Arbeiten selbst von den Sicherheitsvorkehrungen überzeugen. (T2)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1976:RS0021812
Zuletzt aktualisiert am
16.10.2014
Dokumentnummer
JJR_19760204_OGH0002_0080OB00274_7500000_001