Rechtssatz RS0022747
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0022747
Entscheidungsdatum
23.10.2025
Rechtssatz
Der Maßstab für die Beurteilung, ob das Verhalten des Erfüllungsgehilfen fahrlässig war, ist dem Verkehrskreis und der Stellung des Schuldners zu entnehmen.
Entscheidungstexte
- 1 Ob 656/88
Entscheidungstext OGH 07.09.1988 1 Ob 656/88
Veröff: SZ 61/190 = EvBl 1989/27 S 117 = RdW 1989,24 = JBl 1989,175 (Hummel)
- 1 Ob 531/91
Entscheidungstext OGH 24.04.1991 1 Ob 531/91
Veröff: JBl 1992,42
- 9 Ob 1546/95
Entscheidungstext OGH 12.07.1995 9 Ob 1546/95
Auch
- 1 Ob 62/00z
Entscheidungstext OGH 06.10.2000 1 Ob 62/00z
Veröff: SZ 73/151
- 1 Ob 40/05x
Entscheidungstext OGH 15.03.2005 1 Ob 40/05x
Beisatz: Es ist deshalb stets zu prüfen, ob das Verhalten des Gehilfen den Schuldner ersatzpflichtig gemacht hätte, wäre es von diesem selbst gesetzt worden. (T1)
- 5 Ob 29/09i
Entscheidungstext OGH 13.10.2009 5 Ob 29/09i
Beis wie T1
- 7 Ob 99/12b
Entscheidungstext OGH 14.11.2012 7 Ob 99/12b
Auch; Auch Beis wie T1
- 10 Ob 8/13v
Entscheidungstext OGH 19.03.2013 10 Ob 8/13v
Beis wie T1
- 8 Ob 98/20z
Entscheidungstext OGH 28.01.2021 8 Ob 98/20z
Beis wie T1
- 2 Ob 163/25x
Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 23.10.2025 2 Ob 163/25x
vgl; Beisatz: Hier: Die Sogwirkung eines – einen Bahnhof passierenden – Zuges riss eine (kurz) offen gelassene Holzabsperrung eines Aufzugs um, wodurch dahinter gelagerte Holzteile herumgewirbelt wurden, die die Klägerin am Fuß verletzten. Eine Haftung des erstbeklagten Eisenbahnpersonenverkehrsunternehmen nach § 1313a ABGB kam nicht in Frage, weil das Berufungsgericht das Verschulden ihres Gehilfen vertretbar verneint hatte. (T2)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1988:RS0022747
Zuletzt aktualisiert am
12.02.2026
Dokumentnummer
JJR_19880907_OGH0002_0010OB00656_8800000_002