Rechtssatz RS0022859
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0022859
Entscheidungsdatum
21.02.2018
Rechtssatz
Da die Vermutung für eine gutgläubige Anrufung des Gerichtes spricht, ist auch § 1298 ABGB, nach welchem der säumige Schuldner zu behaupten und zu beweisen hat, dass er an der Erfüllung einer vertragsmäßigen oder gesetzlichen Verbindlichkeit ohne sein Verschulden verhindert war, hier nicht anwendbar; in einem solchen Fall muss vielmehr der Kläger beweisen, dass der Beklagte den Vorprozess schuldhaft geführt hat (JBl 1955,278).Da die Vermutung für eine gutgläubige Anrufung des Gerichtes spricht, ist auch Paragraph 1298, ABGB, nach welchem der säumige Schuldner zu behaupten und zu beweisen hat, dass er an der Erfüllung einer vertragsmäßigen oder gesetzlichen Verbindlichkeit ohne sein Verschulden verhindert war, hier nicht anwendbar; in einem solchen Fall muss vielmehr der Kläger beweisen, dass der Beklagte den Vorprozess schuldhaft geführt hat (JBl 1955,278).
Entscheidungstexte
- 4 Ob 148/84
Entscheidungstext OGH 14.01.1986 4 Ob 148/84
- 1 Ob 600/86
Entscheidungstext OGH 01.10.1986 1 Ob 600/86
Auch; Veröff: SZ 59/159 = EvBl 1987/50 S 211 = JBl 1987,102
- 1 Ob 1571/95
Entscheidungstext OGH 29.08.1995 1 Ob 1571/95
Auch
- 3 Ob 161/97s
Entscheidungstext OGH 28.06.1999 3 Ob 161/97s
- 10 Ob 104/00t
Entscheidungstext OGH 25.07.2000 10 Ob 104/00t
Auch
- 10 ObS 142/07s
Entscheidungstext OGH 18.12.2007 10 ObS 142/07s
Vgl auch; Beisatz: Antrag nach § 408 ZPO. (T1)
- 3 Ob 29/18p
Entscheidungstext OGH 21.02.2018 3 Ob 29/18p
Auch
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1986:RS0022859
Zuletzt aktualisiert am
21.03.2018
Dokumentnummer
JJR_19860114_OGH0002_0040OB00148_8400000_002