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Rechtssatz RS0027544×

Rechtssatz RS0027544

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0027544

Entscheidungsdatum

06.08.2020

Rechtssatz

Die Festlegung des Ausmaßes des Ersatzes gemäß Paragraph 1310, ABGB stellt im Einzelfall dann keine erhebliche Rechtsfrage dar, wenn das Berufungsgericht alle maßgeblichen Umstände in die Billigkeitserwägung einbezogen und ihre Bedeutung weder verkannt noch grob unrichtig bewertet hat (so schon 7 Ob 3/91).

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 1047/93
    Entscheidungstext OGH 23.03.1994 7 Ob 1047/93
  • 7 Ob 183/99h
    Entscheidungstext OGH 01.09.1999 7 Ob 183/99h
  • 2 Ob 167/03b
    Entscheidungstext OGH 07.08.2003 2 Ob 167/03b
    Auch; Beisatz: Dabei sind alle vorhandenen Elemente in die Billigkeitserwägung mit einzubeziehen, so etwa auch das Vorhandensein einer Haftpflichtversicherung auf Seiten des Schädigers. Unter "allen mit einzubeziehenden Elementen" ist selbstverständlich auch das Verhalten beziehungsweise Verschulden des Geschädigten zu verstehen. (T1)
    Beisatz: Ob aber im Einzelfall das Verschulden des Geschädigten derart überwiegt, dass dadurch die Haftung des Minderjährigen nach §1310 3.Fall ABGB zur Gänze zurückgedrängt wird, kann jeweils nur nach den Umständen des Einzelfalles beurteilt werden. (T2)
  • 2 Ob 83/09h
    Entscheidungstext OGH 18.12.2009 2 Ob 83/09h
    Vgl auch; Beis wie T1; Veröff: SZ 2009/170
  • 6 Ob 214/12g
    Entscheidungstext OGH 08.05.2013 6 Ob 214/12g
    Vgl; Beis wie T1
  • 1 Ob 228/17m
    Entscheidungstext OGH 30.01.2018 1 Ob 228/17m
  • 2 Ob 169/19w
    Entscheidungstext OGH 06.08.2020 2 Ob 169/19w

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1994:RS0027544

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

02.02.2021

Dokumentnummer

JJR_19940323_OGH0002_0070OB01047_9300000_001