Rechtssatz RS0031603
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0031603
Entscheidungsdatum
23.03.2022
Rechtssatz
Bei Dienstunfällen der Wehrpflichtigen des Präsenzdienstes sind die Vorschriften des Amtshaftungsgesetzes anzuwenden. Die Haftungsbeschränkung des § 333 ASVG findet keine Anwendung. Der Verletzte Wehrpflichtige hat gegen den Bund auch einen Schmerzengeldanspruch.Bei Dienstunfällen der Wehrpflichtigen des Präsenzdienstes sind die Vorschriften des Amtshaftungsgesetzes anzuwenden. Die Haftungsbeschränkung des Paragraph 333, ASVG findet keine Anwendung. Der Verletzte Wehrpflichtige hat gegen den Bund auch einen Schmerzengeldanspruch.
Entscheidungstexte
- 1 Ob 177/60
Entscheidungstext OGH 10.06.1960 1 Ob 177/60
Veröff: SZ 33/63 = ZVR 1961/147 S 112 = ÖVA 1963,17
- 1 Ob 193/67
Entscheidungstext OGH 09.11.1967 1 Ob 193/67
Beisatz: Daran hat auch das mit 01.01.1964 in Kraft getretene Heeresversorgungsgesetz, BGBl Nr 27/1964, nichts geändert. (T1) Veröff: JBl 1968,479
- 1 Ob 10/86
Entscheidungstext OGH 25.06.1986 1 Ob 10/86
Veröff: SZ 59/112 = JBl 1986,730
- 9 ObA 11/90
Entscheidungstext OGH 31.01.1990 9 ObA 11/90
Vgl; Veröff: Arb 10842
- 1 Ob 42/91
Entscheidungstext OGH 20.11.1991 1 Ob 42/91
Auch; nur: Bei Dienstunfällen der Wehrpflichtigen des Präsenzdienstes sind die Vorschriften des Amtshaftungsgesetzes anzuwenden. Die Haftungsbeschränkung des § 333 ASVG findet keine Anwendung. (T1a); Anm.: Hier doppelt vergebene T1 wurde auf T1a geändert. - Mai 2022. (T1b)
Beisatz: Dies gilt auch für Zeitsoldaten, soweit die sich noch in der gleichen heeresgebührenrechtlichen und heeresversorgungsrechtlichen Stellung befinden wie Grundwehrdiener, die ihren ordentlichen Präsenzdienst ableisten. (T2)
- 1 Ob 16/98d
Entscheidungstext OGH 24.03.1998 1 Ob 16/98d
Auch; nur: Bei Dienstunfällen der Wehrpflichtigen des Präsenzdienstes sind die Vorschriften des Amtshaftungsgesetzes anzuwenden. (T3)
- 1 Ob 79/12t
Entscheidungstext OGH 24.05.2012 1 Ob 79/12t
Auch; nur T3; Beisatz: Eine fehlende Außenwirkung, etwa einer Tatsachenmitteilung, ist kein Tatbestandsmerkmal der Bestimmungen des AHG. (T4)
Beisatz: Hier: Behördeninterne Mitteilung eines Dienstnehmers über das Verhalten eines anderen Dienstnehmers. (T5)
- 1 Ob 25/22s
Entscheidungstext OGH 23.03.2022 1 Ob 25/22s
Beisatz: Daran hat auch das HEG nicht geändert. (T6)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1960:RS0031603
Zuletzt aktualisiert am
30.05.2022
Dokumentnummer
JJR_19600610_OGH0002_0010OB00177_6000000_001