Rechtssatz RS0031769
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0031769
Geschäftszahl
3Ob267/50; 3Ob250/57; 2Ob115/58; 5Ob327/63; 4Ob93/65; 8Ob369/66; 7Ob56/69; 7Ob159/69; 1Ob87/71; 6Ob147/73; 5Ob202/75; 4Ob10/77; 4Ob320/77; 8Ob550/77; 4Ob32/79; 1Ob4/87; 4Ob73/88
Entscheidungsdatum
13.09.1988
Rechtssatz
Nach § 1330 ABGB kann auch auf Unterlassung kreditschädigender Mitteilungen geklagt werden. Nach § 1330 Abs 2 ABGB hat der Kläger in subjektiver Hinsicht nur zu beweisen, daß es eine grobe Fahrlässigkeit des Beklagten bedeutete, wenn er die Unwahrheit seiner Mitteilungen nicht kannte.Nach Paragraph 1330, ABGB kann auch auf Unterlassung kreditschädigender Mitteilungen geklagt werden. Nach Paragraph 1330, Absatz 2, ABGB hat der Kläger in subjektiver Hinsicht nur zu beweisen, daß es eine grobe Fahrlässigkeit des Beklagten bedeutete, wenn er die Unwahrheit seiner Mitteilungen nicht kannte.
Entscheidungstexte
- 3 Ob 267/50
Entscheidungstext OGH 29.11.1950 3 Ob 267/50
Veröff: SZ 23/354
- 3 Ob 250/57
Entscheidungstext OGH 05.06.1957 3 Ob 250/57
nur: Nach § 1330 ABGB kann auch auf Unterlassung kreditschädigender Mitteilungen geklagt werden. (T1)
- 2 Ob 115/58
Entscheidungstext OGH 30.04.1958 2 Ob 115/58
- 5 Ob 327/63
Entscheidungstext OGH 14.11.1963 5 Ob 327/63
- 4 Ob 93/65
Entscheidungstext OGH 07.09.1965 4 Ob 93/65
Beisatz: Vorwurf an eine Angestellte der österreichischen Hochschülerschaft, in der Dienstzeit für dritte Personen gegen Entgelt Schreibarbeiten zu verrichten. (T2) Veröff: SozM IA/c,139 = Arb 8115
- 8 Ob 369/66
Entscheidungstext OGH 17.01.1967 8 Ob 369/66
nur: Nach § 1330 Abs 2 ABGB hat der Kläger in subjektiver Hinsicht nur zu beweisen, daß es eine grobe Fahrlässigkeit des Beklagten bedeutete, wenn er die Unwahrheit seiner Mitteilungen nicht kannte. (T3) Veröff: ÖBl 1967,70 = SZ 40/4
- 7 Ob 56/69
Entscheidungstext OGH 30.04.1969 7 Ob 56/69
- 7 Ob 159/69
Entscheidungstext OGH 24.09.1969 7 Ob 159/69
nur T3; Veröff: ÖBl 1970,53
- 1 Ob 87/71
Entscheidungstext OGH 15.04.1971 1 Ob 87/71
Veröff: SZ 44/45 = RZ 1971,121 = ÖBl 1971,104 = JBl 1972,312 (kritisch Ostheim)
- 6 Ob 147/73
Entscheidungstext OGH 08.11.1973 6 Ob 147/73
nur T3; Veröff: SZ 46/114
- 5 Ob 202/75
Entscheidungstext OGH 30.03.1976 5 Ob 202/75
- 4 Ob 10/77
Entscheidungstext OGH 22.02.1977 4 Ob 10/77
Veröff: IndS 1978 H2,1097 = ÖBl 1977,122 = ZAS 1980,16 (mit Anmerkung von Böhm)
- 4 Ob 320/77
Entscheidungstext OGH 14.06.1977 4 Ob 320/77
Vgl aber; Beisatz: Der Verletzte kann nur in Anspruch genommen werden, wenn er schuldhaft gehandelt hat (Die Frage, ob grobe Fahrlässigkeit vorliegen muß, wird hier ausdrücklich offengelassen). (T4) Veröff: EvBl 1978/38 S 121 = SZ 50/86 = ÖBl 1978,3 (mit Anmerkung von Schönherr)
- 8 Ob 550/77
Entscheidungstext OGH 30.11.1977 8 Ob 550/77
Vgl aber; nur T3; Veröff: EvBl 1978/99 S 297 = ÖBl 1978,37
- 4 Ob 32/79
Entscheidungstext OGH 08.05.1979 4 Ob 32/79
nur T3; Beis wie T4; Veröff: ÖBl 1979,134
- 1 Ob 4/87
Entscheidungstext OGH 26.05.1987 1 Ob 4/87
Vgl aber; Beisatz: Hier: Leichte Fahrlässigkeit genügt. (T5) Veröff: MR 1987,131 (Korn) = JBl 1987,724 = SZ 60/93
- 4 Ob 73/88
Entscheidungstext OGH 13.09.1988 4 Ob 73/88
Auch; nur T3
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1950:RS0031769
Dokumentnummer
JJR_19501129_OGH0002_0030OB00267_5000000_001