Rechtssatz RS0034364
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0034364
Entscheidungsdatum
25.09.2025
Rechtssatz
Bei der Beurteilung einer jährlichen Leistung kommt es nicht darauf an, ob der zu zahlende Betrag immer gleich hoch ist; die Höhe der einzelnen Leistungen muß nicht von vornherein festgelegt sein, sie kann schwanken, und es kann sich ergeben, daß zu einzelnen Terminen keine Leistungen zu erbringen sind.
Entscheidungstexte
- 4 Ob 557/88
Entscheidungstext OGH 25.10.1988 4 Ob 557/88
Veröff: EvBl 1989/56 S 212 = WBl 1989,131 = SZ 61/221
- 8 Ob 585/88
Entscheidungstext OGH 20.07.1989 8 Ob 585/88
Ähnlich; Beisatz: Jährlich wiederkehrende Leistungen, mag auch ihre Höhe nach einem im voraus bestimmten Plan wechseln (hier: Gebarungsabgänge im Budget des Landes Steiermark). (T1)
- 2 Ob 43/95
Entscheidungstext OGH 29.06.1995 2 Ob 43/95
Vgl auch; Beisatz: Besteht die Verbindlichkeit nur in fortlaufenden Leistungen und hat darin ihre charakteristische Erscheinung, dann greift die dreijährige Verjährung auch dann ein, wenn die Beträge in der Höhe wechseln (hier: Gehalt für etwas mehr als drei Monate). (T2)
- 2 Ob 49/98i
Entscheidungstext OGH 26.02.1998 2 Ob 49/98i
Ähnlich
- 7 Ob 134/25v
Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 25.09.2025 7 Ob 134/25v
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1988:RS0034364
Zuletzt aktualisiert am
28.10.2025
Dokumentnummer
JJR_19881025_OGH0002_0040OB00557_8800000_006