Rechtssatz RS0034647
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0034647
Entscheidungsdatum
06.11.2024
Rechtssatz
Wer sich auf eine Hemmung der Verjährung beruft, muss auch nachweisen, dass zufolge eines konkreten Sachverhaltes eine solche Hemmung eingetreten ist.
Entscheidungstexte
- 4 Ob 510/68
Entscheidungstext OGH 12.03.1968 4 Ob 510/68
Veröff: SZ 41/29 = EvBl 1968/318 S 516
- 4 Ob 537/88
Entscheidungstext OGH 26.04.1988 4 Ob 537/88
Beisatz: Der Kläger kann sich nicht damit begnügen, darauf hinzuweisen, dass das Gesetz eine Hemmung der Verjährungsfrist kenne. Hat aber der Kläger einen solchen Sachverhalt behauptet, dann muss er nicht auch noch auf die Hemmung als rechtliche Konsequenz hinweisen, weil sich sein Wille, die geltend gemachte Forderung durchzusetzen, schon aus der Aufrechterhaltung der Klage trotz des Verjährungseinwandes ergibt. (T1)
Veröff: RZ 1988/58 S 258
- 6 Ob 187/98p
Entscheidungstext OGH 16.07.1998 6 Ob 187/98p
- 3 Ob 219/98x
Entscheidungstext OGH 22.12.1999 3 Ob 219/98x
Auch; Beisatz: Auch die Verjährung einer aufrechnungsweise geltend gemachten Forderung ist einzuwenden. (T2)
- 7 Ob 226/13f
Entscheidungstext OGH 29.01.2014 7 Ob 226/13f
- 1 Ob 179/14a
Entscheidungstext OGH 27.11.2014 1 Ob 179/14a
Auch
- 6 Ob 54/17k
Entscheidungstext OGH 19.04.2017 6 Ob 54/17k
- 6 Ob 206/17p
Entscheidungstext OGH 21.12.2017 6 Ob 206/17p
- 1 Ob 17/22i
Entscheidungstext OGH 23.03.2022 1 Ob 17/22i
- 6 Ob 98/24s
Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 06.11.2024 6 Ob 98/24s
vgl
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1968:RS0034647
Zuletzt aktualisiert am
31.01.2025
Dokumentnummer
JJR_19680312_OGH0002_0040OB00510_6800000_002