Rechtssatz RS0036610
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0036610
Entscheidungsdatum
12.07.2006
Rechtssatz
Die Fällung eines Versäumungsurteils ohne vorherige Erledigung des Erstreckungsantrages begründet dann, wenn die ordnungsgemäße Ladung der Partei ausgewiesen ist und demgemäß ein gesetzlicher Versäumnistatbestand vorliegt, keine Nichtigkeit im Sinne des § 477 Abs 1 Z 4 ZPO, sondern nur einen wesentlichen Vefahrensmangel nach § 496 Abs 1 Z 2 ZPO.Die Fällung eines Versäumungsurteils ohne vorherige Erledigung des Erstreckungsantrages begründet dann, wenn die ordnungsgemäße Ladung der Partei ausgewiesen ist und demgemäß ein gesetzlicher Versäumnistatbestand vorliegt, keine Nichtigkeit im Sinne des Paragraph 477, Absatz eins, Ziffer 4, ZPO, sondern nur einen wesentlichen Vefahrensmangel nach Paragraph 496, Absatz eins, Ziffer 2, ZPO.
Entscheidungstexte
- 4 Ob 71/81
Entscheidungstext OGH 14.07.1981 4 Ob 71/81
Veröff: SZ 54/105
- 6 Ob 288/00x
Entscheidungstext OGH 23.11.2000 6 Ob 288/00x
Vgl auch; Beisatz: Mit der Aufnahme der Verhandlung vor der Entscheidung über den Vertagungsantrag verletzt das Gericht die Verfahrensvorschrift des § 136 ZPO. (T1)
- 6 Ob 53/02s
Entscheidungstext OGH 14.03.2002 6 Ob 53/02s
- 3 Ob 54/02s
Entscheidungstext OGH 19.09.2002 3 Ob 54/02s
- 9 Ob 53/06v
Entscheidungstext OGH 12.07.2006 9 Ob 53/06v
Veröff: SZ 2006/106
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1981:RS0036610
Zuletzt aktualisiert am
01.09.2008
Dokumentnummer
JJR_19810714_OGH0002_0040OB00071_8100000_001