Rechtssatz RS0041760
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0041760
Entscheidungsdatum
26.06.2025
Rechtssatz
Bei der Frage, ob die Berichtigung eines Exekutionstitels die Rechtsmittelfrist und damit auch die Leistungsfrist neuerlich in Lauf setzt, ist nur entscheidend, ob die durch die Entscheidung beschwerte Partei auch ohne Berichtigung keinen Zweifel über den wirklichen Inhalt des Titels haben konnte.
Entscheidungstexte
- 3 Ob 90/81
Entscheidungstext OGH 26.08.1981 3 Ob 90/81
Veröff: RPflSlgE 1982/95
- 3 Ob 105/83
Entscheidungstext OGH 12.10.1983 3 Ob 105/83
- 3 Ob 598/87
Entscheidungstext OGH 23.03.1988 3 Ob 598/87
- 3 Ob 529/95
Entscheidungstext OGH 26.04.1995 3 Ob 529/95
Auch; Beisatz: Hier: Zustellung einer von der Unterschrift abweichenden Ausfertigung einer einstweiligen Verfügung nach § 382a EO ist nur dann als Zustellung im Sinne des § 4 Z 5 UVG anzusehen, wenn der Empfänger keinen Zweifel am Inhalt der ihm zugestellten Ausfertigung haben konnte. (T1)
- 6 Ob 502/96
Entscheidungstext OGH 22.02.1996 6 Ob 502/96
- 1 Ob 2334/96h
Entscheidungstext OGH 25.10.1996 1 Ob 2334/96h
Auch
- 3 Ob 260/97z
Entscheidungstext OGH 28.08.1997 3 Ob 260/97z
- 5 Ob 180/15d
Entscheidungstext OGH 30.10.2015 5 Ob 180/15d
Auch
- 4 Ob 183/24a
Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 26.06.2025 4 Ob 183/24a
vgl
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1981:RS0041760
Zuletzt aktualisiert am
28.07.2025
Dokumentnummer
JJR_19810826_OGH0002_0030OB00090_8100000_001