Rechtssatz RS0044029
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0044029
Entscheidungsdatum
07.03.2025
Rechtssatz
Ein Aufhebungsbeschluss zweiter Instanz wird dadurch, dass darin eine einer selbständigen Entscheidung nicht zugängliche Vorfrage abweichend vom Erstgericht gelöst wurde, nicht zu einem abändernden Beschluss.
Entscheidungstexte
- 8 Ob 531/80
Entscheidungstext OGH 02.10.1980 8 Ob 531/80
- 5 Ob 52/94
Entscheidungstext OGH 28.06.1994 5 Ob 52/94
Vgl auch
- 6 Ob 29/07v
Entscheidungstext OGH 16.03.2007 6 Ob 29/07v
Auch; Beisatz: Wenn das Erstgericht einen Antrag auf Aufteilung des ehelichen Gebrauchsvermögens aufgrund seiner Rechtsansicht, die Jahresfrist des § 95 EheG sei bei Stellung des Antrages bereits abgelaufen gewesen, abgewiesen hat und diese Entscheidung vom Rekursgericht aufgehoben wurde, weil dieses die rechtliche Beurteilung des Erstgerichtes nicht teilt, liegt bloß eine unterschiedliche Beurteilung einer materiellen Frage (Vorfrage) durch die Vorinstanzen vor und nicht eine endgültige Beurteilung der Richtigkeit oder Unrichtigkeit der erstinstanzlichen abweisenden Sachentscheidung. (T1)
- 5 Ob 273/08w
Entscheidungstext OGH 09.12.2008 5 Ob 273/08w
- 6 Ob 79/10a
Entscheidungstext OGH 19.05.2010 6 Ob 79/10a
Auch
- 3 Ob 199/12d
Entscheidungstext OGH 19.12.2012 3 Ob 199/12d
Auch
- 9 Ob 54/20m
Entscheidungstext OGH 25.11.2020 9 Ob 54/20m
Beisatz: Hier: Aufhebung der Zurückweisung des Einspruchs gegen einen Zahlungsbefehl wegen Nichtigkeit. (T2)
- 6 Ob 35/25b
Entscheidungstext OGH Zurückweisung aus anderen Gründen 07.03.2025 6 Ob 35/25b
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1980:RS0044029
Zuletzt aktualisiert am
26.03.2025
Dokumentnummer
JJR_19801002_OGH0002_0080OB00531_8000000_001