Rechtssatz RS0049637
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0049637
Entscheidungsdatum
16.10.2003
Norm
AÖSp §51 ff
AÖSp idF 1989 §51 litb
HGB §407
Rechtssatz
Der Spediteur kann sich bei Vorliegen groben Verschuldens nicht auf die Haftungsbeschränkungen der AÖSp berufen.
Entscheidungstexte
- 3 Ob 532/80
Entscheidungstext OGH 21.05.1980 3 Ob 532/80
Veröff: SZ 53/80
- 8 Ob 516/90
Entscheidungstext OGH 28.06.1980 8 Ob 516/90
Veröff: SZ 63/123 = JBl 1991,795
- 5 Ob 517/81
Entscheidungstext OGH 24.02.1981 5 Ob 517/81
Auch; Beisatz: Ein grobes Verschulden ist dann anzunehmen, wenn eine außergewöhnliche und auffallende Vernachlässigung der Sorgfaltspflicht vorliegt und der Eintritt des Schadens als wahrscheinlich und nicht bloß als möglich voraussehbar war. (T1) Veröff: EvBl 1981/126 S 389
- 4 Ob 1530/93
Entscheidungstext OGH 06.04.1993 4 Ob 1530/93
- 1 Ob 503/96
Entscheidungstext OGH 04.06.1996 1 Ob 503/96
Auch; Veröff: SZ 69/134
- 1 Ob 2374/96s
Entscheidungstext OGH 15.07.1997 1 Ob 2374/96s
Auch; Beis wie T1; Veröff: SZ 70/142
- 6 Ob 349/97k
Entscheidungstext OGH 10.09.1998 6 Ob 349/97k
Auch
- 5 Ob 74/99i
Entscheidungstext OGH 23.03.1999 5 Ob 74/99i
Vgl; Beisatz: Alle für die Haftung des Spediteurs bzw Frachtführers maßgeblichen gesetzlichen Regelungen (insbesondere CMR, HGB, AÖSp) unterstellen einen einheitlichen Begriff des groben Verschuldens; bei grobem Verschulden greifen keine Haftpflichtbegrenzungen (Art 29 CMR, § 51 lit b AÖSp, vgl auch §§ 414 Abs 4, 430 Abs 3 HGB). (T2)
- 2 Ob 267/01f
Entscheidungstext OGH 16.10.2003 2 Ob 267/01f
Auch; Beisatz: Klarstellung durch §51 litb AÖSp idF 1989. (T3)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1980:RS0049637
Dokumentnummer
JJR_19800521_OGH0002_0030OB00532_8000000_002