Rechtssatz RS0064498
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0064498
Entscheidungsdatum
10.04.2008
Rechtssatz
Bei Beurteilung der Inkongruenz einer Leistung sind die Ansichten des Verkehrs maßgebend.
Entscheidungstexte
- 7 Ob 671/84
Entscheidungstext OGH 13.12.1984 7 Ob 671/84
Veröff: SZ 58/213 = RdW 1985,153
- 8 Ob 594/86
Entscheidungstext OGH 23.04.1987 8 Ob 594/86
Auch; Beisatz: Es kommt nur auf die objektive Tatsache der Begünstigung an. (T1) Veröff: ÖBA 1988,284 (Hügel)
- 6 Ob 665/95
Entscheidungstext OGH 14.08.1996 6 Ob 665/95
Beis wie T1
- 2 Ob 302/99x
Entscheidungstext OGH 04.11.1999 2 Ob 302/99x
Vgl auch; Beis wie T1; Veröff: SZ 72/167
- 1 Ob 112/01d
Entscheidungstext OGH 22.10.2001 1 Ob 112/01d
Beis wie T1; Beisatz: Um kongruent zu sein, darf sich die bewirkte Befriedigung nicht wesentlich oder in unüblichem Maß von der tatsächlich zustehenden entfernen. Unter "unwesentlichen Abweichungen" können auch Leistungen durch Dritte verstanden werden, wenn der Leistungsinhalt dadurch keine Änderung erfährt (was bei Zahlung mittels Wechsels, Schecks oder Anweisung bejaht wird) und die Abweichung verkehrsüblich oder unter den Parteien nicht ungewöhnlich ist. (T2)
- 1 Ob 60/03k
Entscheidungstext OGH 02.09.2003 1 Ob 60/03k
Vgl auch; Beis wie T1
- 3 Ob 8/08k
Entscheidungstext OGH 10.04.2008 3 Ob 8/08k
Vgl auch; Beis wie T1; Beis wie T2; Beisatz: Hier: Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen durch die Mutter- bzw Schwestergesellschaft im Konzern - Inkongruenz verneint. (T3)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1984:RS0064498
Zuletzt aktualisiert am
09.07.2008
Dokumentnummer
JJR_19841213_OGH0002_0070OB00671_8400000_001