Rechtssatz RS0076356
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0076356
Entscheidungsdatum
15.10.1992
Rechtssatz
Es kann keine Rede davon sein, daß durch die Grenze des § 6 Abs 1 UVG eine gleichmäßige Mindestversorgung aller Kinder gesichert werden sollte. Die starre Grenze des § 6 UVG läßt sich daher am ehesten als bloße fiskalische Auszahlungsgrenze erklären. Mangels jeglicher Anhaltspunkte im Gesetz ist sie nicht als Unterhaltsgrenze zu verstehen.Es kann keine Rede davon sein, daß durch die Grenze des Paragraph 6, Absatz eins, UVG eine gleichmäßige Mindestversorgung aller Kinder gesichert werden sollte. Die starre Grenze des Paragraph 6, UVG läßt sich daher am ehesten als bloße fiskalische Auszahlungsgrenze erklären. Mangels jeglicher Anhaltspunkte im Gesetz ist sie nicht als Unterhaltsgrenze zu verstehen.
Entscheidungstexte
- 4 Ob 549/91
Entscheidungstext OGH 08.10.1991 4 Ob 549/91
Veröff: EvBl 1992/16 S 57 = EFSlg XXVIII/7 = ÖA 1992,26
- 8 Ob 649/91
Entscheidungstext OGH 16.01.1992 8 Ob 649/91
Vgl auch
- 2 Ob 551/91
Entscheidungstext OGH 05.02.1992 2 Ob 551/91
- 2 Ob 586/91
Entscheidungstext OGH 05.02.1992 2 Ob 586/91
Veröff: ÖA 1992,130
- 2 Ob 585/91
Entscheidungstext OGH 11.03.1992 2 Ob 585/91
- 5 Ob 508/92
Entscheidungstext OGH 24.03.1992 5 Ob 508/92
- 2 Ob 545/92
Entscheidungstext OGH 17.06.1992 2 Ob 545/92
Auch
- 1 Ob 560/92
Entscheidungstext OGH 26.08.1992 1 Ob 560/92
Auch; Verstärkter Senat; Veröff: SZ 65/114 = EvBl 1993/12 S 61
- 7 Ob 605/92
Entscheidungstext OGH 15.10.1992 7 Ob 605/92
Auch
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1991:RS0076356
Dokumentnummer
JJR_19911008_OGH0002_0040OB00549_9100000_003