Rechtssatz RS0084062
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0084062
Entscheidungsdatum
19.11.2019
Rechtssatz
Durch diese Gesetzesstellen sollen Tätigkeiten, die aus altruistischen Beweggründen im Interesse der Allgemeinheit unternommen werden (Lebensrettung, Hilfeleistung in Unglücksfällen oder allgemeiner Gefahr usw) in den Unfallversicherungsschutz einbezogen werden.
Entscheidungstexte
- 10 ObS 138/88
Entscheidungstext OGH 31.05.1988 10 ObS 138/88
Veröff: SZ 61/139 = JBl 1988,666 = SSV-NF 2/63
- 2 Ob 46/95
Entscheidungstext OGH 24.08.1995 2 Ob 46/95
Veröff: SZ 68/142
- 2 Ob 2325/96t
Entscheidungstext OGH 17.10.1996 2 Ob 2325/96t
- 10 ObS 191/97d
Entscheidungstext OGH 08.07.1997 10 ObS 191/97d
Vgl; Veröff: SZ 70/131
- 10 ObS 9/06f
Entscheidungstext OGH 22.05.2006 10 ObS 9/06f
Beisatz: Der Gesetzgeber geht von einem strengen Begriff des Territorialitätsprinzips auch im §176 ASVG aus. (T1)
Beisatz: Die 33.ASVG-Novelle hat zwar die ausdrückliche gesetzliche Regelung des §176 Abs4 ASVG (Gleichstellung von Unfällen, die sich „im Gebiet eines Nachbarstaates der Republik Österreich" ereignen) getroffen. Gleichzeitig wurde aber der dazu vertretenen Meinung Ausdruck gegeben, die Unfallversicherungsträger hätten bei der Prüfung, ob es sich bei dem in Betracht kommenden Unfall um einen nunmehr geschützten Unfall handelt, „einen strengen Maßstab anzulegen"; daher keine Ausweitung des Versicherungsschutzes auf „Lebensrettungen im gesamten EU-Raum". (T2)
- 10 ObS 93/16y
Entscheidungstext OGH 11.11.2016 10 ObS 93/16y
- 10 ObS 61/19x
Entscheidungstext OGH 19.11.2019 10 ObS 61/19x
Beis wie T2; Beisatz: Keine Unionsrechtswidrigkeit der Einschränkung des Versicherungsfalls gem. § 176 Abs 1 Z 2 ASVG auf Unfälle im Inland und im Gebiet der Nachbarstaaten. (T3)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1988:RS0084062
Zuletzt aktualisiert am
19.12.2019
Dokumentnummer
JJR_19880531_OGH0002_010OBS00138_8800000_001