Rechtssatz RS0085090
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0085090
Entscheidungsdatum
28.10.2024
Rechtssatz
Durch jede rechtskräftige Exekutionsbewilligung wird die Verjährung unterbrochen. Sie beginnt mit dem letzten Exekutionsschritt beziehungsweise mit der Beendigung der Exekution neu zu laufen.
Entscheidungstexte
- 3 Ob 107/95
Entscheidungstext OGH 11.10.1995 3 Ob 107/95
- 3 Ob 126/95
Entscheidungstext OGH 30.10.1996 3 Ob 126/95
Auch; nur: Durch jede rechtskräftige Exekutionsbewilligung wird die Verjährung unterbrochen. (T1)
- 3 Ob 2280/96g
Entscheidungstext OGH 28.08.1997 3 Ob 2280/96g
Beisatz: Beendet ist die Exekution dann, wenn der betreibende Gläubiger nicht mehr damit rechnen kann, daß von Amts wegen weitere Vollzugsschritte unternommen werden (siehe §§ 252b, 252d, 252g Abs 2 und 3 EO); bei der Forderungsexekution ist dies der Tag der Zustellung nach § 294 Abs 1 EO. (T2)
- 3 Ob 6/98y
Entscheidungstext OGH 25.03.1998 3 Ob 6/98y
Beisatz: Das bedeutet für die zwangsweise Pfandrechtsbegründung, daß die Verjährung mit dem Tag des Einlangens des Antrages beziehungsweise nach der früheren Rechtslage des Bewilligungsbeschlusses des Titelgerichtes beim Exekutionsgericht neu zu laufen beginnt. (T3)
- 3 Ob 295/03h
Entscheidungstext OGH 25.03.2004 3 Ob 295/03h
Auch; Beisatz: Dies betrifft nur die Verjährung einer Judikatsschuld. Die Verjährung einer nicht titulierten Forderung wird durch eine Pfändung der Forderung im Rahmen einer Sicherstellungsexekution nicht unterbrochen. (T4)
- 2 Ob 64/13w
Entscheidungstext OGH 30.07.2013 2 Ob 64/13w
Vgl
- 1 Ob 142/16p
Entscheidungstext OGH 23.11.2016 1 Ob 142/16p
Veröff: SZ 2016/125
- 9 Ob 77/18s
Entscheidungstext OGH 28.11.2018 9 Ob 77/18s
Auch
- 3 Ob 134/24p
Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 28.10.2024 3 Ob 134/24p
Beisatz wie T2
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1995:RS0085090
Zuletzt aktualisiert am
07.01.2025
Dokumentnummer
JJR_19951011_OGH0002_0030OB00107_9500000_001