Rechtssatz RS0086955
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0086955
Entscheidungsdatum
04.04.1995
Rechtssatz
Durch § 5 Z 9 JGG 1988 werden in Bezug auf die Anwendbarkeit der §§ 43 und 43 a StGB nur die Obergrenzen des zu verhängenden oder verhängten Strafmaßes ausgeschaltet. Dagegen gelten die im § 43 a Abs 2 und 3 StGB festgesetzten Mindestfreiheitsstrafen von mehr als sechs Monaten bei Straftaten Jugendlicher ebenso unverändert wie die im § 43 a Abs 3, letzter Satz, StGB vorgesehene Relation zwischen dem bedingt nachgesehenen und dem unbedingt ausgesprochenen Strafteil.Durch Paragraph 5, Ziffer 9, JGG 1988 werden in Bezug auf die Anwendbarkeit der Paragraphen 43 und 43 a StGB nur die Obergrenzen des zu verhängenden oder verhängten Strafmaßes ausgeschaltet. Dagegen gelten die im Paragraph 43, a Absatz 2 und 3 StGB festgesetzten Mindestfreiheitsstrafen von mehr als sechs Monaten bei Straftaten Jugendlicher ebenso unverändert wie die im Paragraph 43, a Absatz 3,, letzter Satz, StGB vorgesehene Relation zwischen dem bedingt nachgesehenen und dem unbedingt ausgesprochenen Strafteil.
Entscheidungstexte
- 13 Os 115/89
Entscheidungstext OGH 28.09.1989 13 Os 115/89
Veröff: SSt 60/63
- 12 Os 137/90
Entscheidungstext OGH 29.11.1990 12 Os 137/90
Veröff: EvBl 1991/65 S 283
- 13 Os 46/91
Entscheidungstext OGH 04.09.1991 13 Os 46/91
- 13 Os 124/92
Entscheidungstext OGH 16.12.1992 13 Os 124/92
Beisatz: Und zwar auch dann, wenn gleichzeitig (§§ 15, 16 JGG) ein nachträglicher Strafanspruch erfolgt. (T1)
- 11 Os 27/95
Entscheidungstext OGH 04.04.1995 11 Os 27/95
Vgl auch
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1989:RS0086955
Dokumentnummer
JJR_19890928_OGH0002_0130OS00115_8900000_002